Best of Talk und Tore – mit Pfeifenberger, Gebauer und Gruber

via Sky Sport Austria

Ried-Kapitän Gebauer: “Hätte Deni Alar gerne bei uns in der Mannschaft”

Wien, 7. Dezember 2015. Zu Gast bei „Talk & Tore“ am vergangenen Sonntag waren WAC-Trainer Heimo Pfeifenberger, Grödig-Präsident Helmut Gruber und Ried-Kapitän Thomas Gebauer. Hier einige Aussagen des von Gerfried Pröll moderierten Live-Talks.

 

Die besten Aussagen im Video

 

Heimo Pfeifenberger: 

…über das kommende Abstiegsduell gegen SV Ried: „Da kommen sicher die Emotionen, da schießt das Adrenalin rein. Das ist sicher ein ganz wichtiges Spiel für beide, da brauchen wir gar nicht darüber reden. Aber es ist nicht nur dieses Spiel wichtig. Wir haben noch 17 Spiele und da ist jedes Spiel wichtig, überhaupt wenn es so eng zugeht. Da hast du überhaupt keine Zeit zum Verschnaufen. Wir fahren sicher nach Ried, mit dem Selbstvertrauen das wir jetzt getankt haben, dass wir dort drei Punkte holen. Das ist für uns ganz klar.“

…über sieben Punkte aus drei Spielen mit dem WAC: „Es ist natürlich optimal. Wenn du neu zu einer Mannschaft kommst und so einen Start hast, dann ist das sicher perfekt. Aber viel wichtiger ist das jetzt für die Spieler. Sie haben ja auch vorher gute Leistungen geboten, haben vor einigen Monaten Europa-League gespielt, also muss das Potential ja da sein. Sie haben es in der kurzen Zeit geschafft genau das wieder abzurufen. Sie haben auch vom Didi Kühbauer eine gute Basis mitbekommen. Es waren nur Kleinigkeiten.“

…über seine Zukunft beim WAC: „Der Vertrag läuft jetzt einmal bis Sommer. Aber wenn wir nächstes Jahr wieder Bundesliga spielen, dann verlängert sich der Vertrag ohnehin um ein Jahr. Das ist ganz klar abgesteckt. Ich glaube, das spürt man sehr schnell, ob man zu einem Verein passt oder nicht. Spätestens nach einer Woche kann man sagen was Sache ist. Ich vertraue meinen Gefühl und habe ein gutes Gespür.“

Thomas Gebauer: 

…möchte Co-Trainer Gerhard Schweitzer nicht verlieren: „Es wäre für uns ein extremer Verlust. Wir haben uns jetzt endlich gefunden, wir sind auf einem guten Weg. Wir Spieler wollen mit dem Trainerteam unbedingt weiterarbeiten, weil durch eine gewisse Kontinuität auch die Erfolge kommen. Wir müssen uns immer finden, jede Veränderung braucht Zeit. Das hat man bei uns im Sommer gemerkt und auch nach der Trainerbestellung von Paul Gludovatz und Gerhard Schweitzer. Das hat auch Zeit gebraucht bis wir uns finden. Jetzt kennen wir die Abläufe und die Art, welche die Trainer verlangen. Und da wäre ein Wechsel jetzt im Winter ein herber Verlust.“

…kann sich Rapid-Stürmer Deni Alar gut bei Ried vorstellen: „Ich hätte Deni auf jeden Fall lieber bei uns in der Mannschaft als als Gegner am Platz, weil er doch schon das eine oder andere Tor gegen uns geschossen hat. Er ist ein super Spieler mit extremer Qualität. Momentan hat er es einfach schwer, weil Rapid in der Offensive richtig gut besetzt ist und durch ein paar Verletzungen ist er immer wieder zurückgeworfen worden. Wenn es irgendeine Möglichkeit gibt, den Deni nach Ried zu bekommen, würden wir uns auf jeden Fall freuen.“

…über fehlende Teameinberufungen: „Enttäuscht ist der falsche Ausdruck. Klar hätte man sich es ein bisschen gewünscht, aber nichtsdestotrotz ist das eine Entscheidung, die der Teamchef treffen muss. Wenn irgendwann einmal die Einladung kommt, freue ich mich darüber oder stehe auf jeden Fall zur Verfügung. Trotzdem liegt der Fokus immer auf Ried. Ich habe immer betont, ich muss meine Hausaufgaben machen. Wir haben in Ried sehr viel Arbeit vor uns. Was dann nebenbei oder mit dem ÖFB passiert, müssen andere Leute entscheiden.“

Helmut Gruber: 

…kann derzeit keinen Namenssponsor präsentieren: „Leider noch nicht. Wir sind jedoch fleißig dabei. Das ist mitunter ein Ziel von Christian Haas und mir, dass wir uns wirtschaftlich besser aufstellen, den Verein auf breitere Beine stellen. Vor allem auch, dass er nicht immer allein da ist und sich um Sponsoren umsehen muss. Da bin ich nun mit dem Präsidium dabei und wir schauen, dass wir neue Sponsoren bekommen, vielleicht auch einen Namenssponsor. Es ist nicht leicht, aber so geht es auch meinen Kollegen und das macht das Ganze auch so spannend. Wenn alles so leicht wäre, dann wäre es ohnehin nicht so lustig. Das passt schon.“

…über Schmuseattacken von Manager Christian Haas: „Man gewöhnt sich daran, man glaubt das gar nicht, gell? Aber für drei Punkte hält man das schon aus. Mir ist lieber er busselt mich ab, als ich bekomme gegen Ried ein 0:1. Das ist nun mal so. Man ist natürlich überrascht, weil so oft wird man ja nicht von einem Mann geküsst wie vom Christian. Aber es passt, er ist einfach so. Ich sag einmal so, den kann man nicht halten.“