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Betis-Spieler protestiert im Alfred-Tatar-Stil gegen Diskriminierung – Schwarze Fingernägel der gemeinsame Nenner

via Sky Sport Austria

Sky-Experte Alfred “Fredl” Tatar ist in Österreich für seine einzigartigen Sprüche und Taten seit Jahrzehnten bekannt. Das Sky-Orakel machte unter Anderem im Jahr 1985 auf sich aufmerksam, als er sich seine Fingernägel schwarz lackiert hatte.

In der ersten Folge des neuen Sky-Podcasts “Freundschaftsspiel – Pass in die Tiefe” spricht Alfred Tatar mit Thomas Trukesitz über die Gründe und Motivationen dahinter, sich die Nägel zu färben. In feinster “Fredl”-Manier erklärt der Fußball-Philosoph dem Sky-Moderator “die Antithese vom Satz des zureichenden Grundes”. Was Tatar damals nicht wusste? Er war seiner Zeit gewissermaßen ein Stück voraus.

Foto von Alfred Tatar aus dem Jahre 1985. Quelle: Privat
Foto von Alfred Tatar aus dem Jahre 1985. Quelle: Privat
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Betis-Profi vergleichbar mit Tatar

Im Jahr 2020 ist neben der “Corona-Krise” vor allem ein Thema in aller Munde: Rassismus. Viele Sportler auf der ganzen Welt setzten in den letzten Wochen auf unterschiedlicher Art und Weise ein Zeichen gegen Diskriminierung.

Nun hat sich der spanische Fußballprofi Borja Iglesias für ein etwas anderes Symbol der Solidarität entschieden. Der Stürmer von Betis Sevilla färbte sich aus Verbundenheit mit den Protesten die Fingernägel – genauso wie einst Alfred Tater bei Auswärtsspielen – schwarz. Iglesias wurde anschließend sowohl von seinem Arbeitgeber Betis als auch von den Fans in seiner Meinung unterstützt. Auch der Profi selbst ist seinem Stil sowie seiner Meinung treu geblieben und dürfte auch bei der Liga-Fortsetzung mit lackierten Fingernägeln auflaufen.

Die gesamte Geschichte von Borja Iglesias

Schwarze Fingernägel: Betis-Profi reagiert auf Rassismus & Homophobie

(Red.)

Beitragsbild: Twitter.com/BorjaIgesias9