Hauser nach Aufholjagd in Oslo noch Verfolgungs-Zehnte
Mit einer starken Vorstellung hat sich Lisa Hauser beim Biathlon-Saisonfinale am Osloer Holmenkollen nach dem enttäuschenden 42. Platz im Sprint am Samstag in der Verfolgung noch auf Platz zehn geschoben.
Der Tirolerin, die mit einem Rückstand von 1:31,6 Minuten auf die Spitze ins Rennen gegangen war, fehlten in der Endabrechnung nach 10 km und einem Schießfehler 54,1 Sekunden auf die französische Siegerin Lou Jeanmonnot.
Jeanmonnot, die vor Elvira Öberg aus Schweden und Lena Häcki-Groß aus der Schweiz gewann, geht am Sonntag mit einem Vorsprung von fünf Zählern auf Preuß in das letzte Weltcuprennen des Winters. Von den weiteren Österreicherinnen wurde Anna Andexer (+2:01,5 Min) 29., Lea Rothschopf (+4:14,6) 53.
Laegreid erstmals Gesamt-Weltcupsieger
Bei den Männern holte sich Sturla Holm Laegreid erstmals den Gesamtweltcup. Der Norweger gewann von Platz zwei aus die Verfolgung, vor allem dank einer makellosen Schießleistung. Sein Landsmann Johannes Thingnes Bö hatte nach seinem Sprintsieg knapp eine halbe Minute Vorsprung in den Bewerb mitgenommen, drei Fehler am Schießstand waren für den Sieg aber zu viel. Im Massenstart am Sonntag ist Laegreid von Bö nicht mehr einzuholen.
Laegreid war gemeinsam mit Bö zum letzten Schießen gekommen, bei dem beide die ersten vier von fünf Scheiben getroffen haben. Die fünfte fiel aber nur bei Laegreid, der durch die Strafrunde resultierende Rückstand war nicht mehr wettzumachen. Der 28-jährige Laegreid ließ sich in Begleitung der norwegischen Fahne auf der Zielgeraden von den Fans feiern, aber auch Bö (+15,5) gehörte die Show. Der 31-jährige Rekord-Weltmeister beendet am Sonntag als insgesamt fünffacher Gesamtweltcupsieger seine Karriere.
Rang drei in der Verfolgung ging an den Franzosen Quentin Fillon-Maillet (1 Strafrunde/+23,9 Sek.). Die drei qualifizierten Österreicher waren aus dem Sprint mit beträchtlichem Rückstand gestartet und verpassten in Folge die Top 20. David Komatz (2/+3:11,0) wurde 22., Simon Eder (2/+3:15,9) 28. und Fabian Müllauer (7/+5:42,9) 53.
(APA) / Bild: GEPA
