Bilder zeigen: Darum hätte Ratkovs Rekordtor nicht zählen dürfen

Rekordtreffer mit einem fahlen Beigeschmack: Salzburg-Stürmer Petar Ratkov stellt durch sein Führungstor gegen Blau-Weiß Linz  (JETZT LIVE & exklusiv auf Sky Sport Austria 3 – streame das Spiel mit dem Sky X Traumpass) nach nur sechs Sekunden einen neuen Bundesliga-Rekord auf – allerdings hätte das Tor nicht zählen dürfen.

Der Salzburg-Angreifer reagiert nach dem Anstoß blitzschnell und nutzt den folgenschweren Abstoß von Blau-Weiß-Goalie Nicolas Schmid aus – doch wie die Bilder zeigen, hat sich Ratkov beim Anstoß bereits deutlich in der gegnerischen Spielhälfte befunden.

Janko: „Das grenzt an große Leichtsinnigkeit“

Der Regelverstoß wurde vom Schiedsrichtergespann um Referee Alan Kijas nicht erkannt, gleichzeitig durfte dies der VAR nicht korrigieren, da ein Eingriff bei einer Anstoß-Situation nicht vorgesehen ist. Kleine Genugtuung für die Gastgeber: Verteidiger Manuel Maranda konnte bereits in der elften Minute ausgleichen.

Sky-Experte Marc Janko nimmt trotz des Salzburger „Frühstarts“ die Defensive der Linzer in die Verantwortung: „Das hat sich Blau-Weiß selbst eingeschenkt, das grenzt an große Leichtsinnigkeit. Ich gehe aber da mit, dass man das erweitern kann für den VAR.“

Ratkov bricht Liga-Rekord eines Ex-Salzburgers

Ratkovs trotzdem gültiger Treffer ist nun das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte. Der serbische Stürmer bricht damit den Rekord eines Ex-Salzburgers: Patrik Jezek traf 2007 gegen Altach nach zehn Sekunden zur Führung der Salzburger.

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(Red.)