Bildergalerie: Österreichs Flops in Mailand/Cortina
Österreich hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 eine beeindruckende Leistung gezeigt. Für einige Sportlerinnen und Sportler waren die Ergebnisse enttäuschend – sie kämpften mit Hundertsteln, Zentimetern und Punkten. Die Flops der 25. Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina:
- Speed-Männer: Österreichs Speedteam der Ski-Männer verpasst die Medaillenränge in der Abfahrt und im Super-G deutlich. Damit gibt es erstmals seit 2010 keine Medaille in zumindest einem der beiden Speedbewerbe. Auch in der Teamkombi benötigt es einen Kraftakt des Slalomläufers Manuel Feller, um Silber gemeinsam mit Vincent Kriechmayr heimzuholen.
- Funkspruch: Eine Trainerinformation im ersten Lauf bringt Mitfavoritin Julia Scheib wohl um eine Medaille im Riesentorlauf. Die Steirerin ändert nach dem Funkspruch ihre geplante Linie im Übergang zum Zielhang, büßt damit rund sieben Zehntelsekunden ein und verpasst als Fünfte Silber um 0,07 Sekunden.
- Der Schuh: Daniel Tschofenig verwendet ausgerechnet im Olympia-Wettkampf neue Schuhe, deren exakte Größe nicht wie üblich zuvor von ihm selbst nachgemessen wurde. Der Weltcup-Gesamtsieger der Vorsaison wird beim Skispringen von der Großschanze als Achter des ersten Durchgangs wegen um vier Millimeter zu großer Schuhe disqualifiziert.
- Normalschanze: Mit der kleinen Schanze im Skisprungstadion von Predazzo kommen die österreichischen Skispringer und Skispringerinnen überhaupt nicht zurecht. Lisa Eder verpasst die angepeilte Medaille und erlebt mit Blech eine herbe Enttäuschung, im Mixed-Team springt Julia Mühlbacher hinterher. Für Stefan Kraft geht der Fluch bei Olympia-Einzelspringen mit Platz 27 weiter. Auf der Großschanze verpasst der Salzburger sogar den zweiten Durchgang.
- Formkrise: Mika Vermeulen kommt in Tesero überhaupt nicht in Schwung und reist nach zwei herben Enttäuschungen wegen Aussichtslosigkeit sogar vor dem 50-km-Rennen ab. Die Plätze 41 im Skiathlon und 27 im 10-km-Skating-Bewerb sind weit unter den Erwartungen des steirischen Langläufers, der sich eigentlich eine Medaille umhängen wollte.
- Biathlon: Dass die im Weltcup hinterherlaufenden österreichischen Männer in Antholz keine Rolle spielen, kommt nicht überraschend. Das schwache Abschneiden des Frauen-Teams um Lisa Hauser – mit als Lichtblick allerdings zwei neunten Plätzen durch Anna Andexer – und der Staffel als 15. gerät hingegen zu einer Enttäuschung.
Österreichs Speedteam der Ski-Männer verpasst die Medaillenränge in der Abfahrt und im Super-G.
1/7
Julia Scheib verpasst als Fünfte Silber um 0,07 Sekunden.
2/7
Weltcup-Gesamtsieger Daniel Tschofenig wegen zu großem Schuh disqualifiziert.
3/7
Skispringerin Lisa Eder verpasst die angepeilte Medaille knapp.
4/7
Für Stefan Kraft geht der Fluch bei Olympia-Einzelspringen mit Platz 27 weiter.
5/7
Der Steirer Mika Vermeulen reist nach zwei Enttäuschungen frühzeitig ab.
6/7
Das ÖSV-Quartett enttäuscht beim Staffelrennen am Schießstand.
7/7
(APA)
Bildergalerie: GEPA
