Blau-Weiß kann „Rote Laterne“ an den WAC weiterreichen

Der Kontrast ist frappierend: Im 1. Mai 2025 stemmten die WAC-Kicker noch die Cuptrophäe, in der Meisterschaft hatte man bis zum Schluss Titelchancen. Knapp ein Jahr später ist der seit 2012 im Oberhaus vertretene Klub in den Abstiegssog geraten.

Unmittelbarer Grund dafür ist die Sieglos-Serie von elf Ligapartien, nur noch zwei Punkte liegt man vor Blau-Weiß. „Sehr beunruhigend“, gestand Defensivmann Simon Piesinger. Eine Niederlage bei Blau-Weiß, am vergangenen Samstag das dominante Team, würde die Lage noch weiter verschärfen. „Feuerwehrmann“ Thomas Silberberger hat „verdammt viel“ zu tun, wie er betonte. „Ich werde mir die Spieler zur Brust holen“, betonte der Tiroler, dem zu wenig Entlastung nach vorne kam. „Es ist höchste Eisenbahn.“

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„Zum Siegen verurteilt“, wie es BW-Coach Michael Köllner nannte, sind auch die Linzer. „Es wäre mehr drinnen gewesen“, meinte er im Rückblick auf das 0:0. Immerhin habe man „mental standgehalten, schließlich kann jeder kleine Fehler bestraft werden.“ Der Bayer darf aber nicht nur aufgrund der in Wolfsberg gezeigten Leistung optimistisch sein. Auf heimischem Geläuf lief es zuletzt mit Siegen über Ried (3:2) und die WSG (5:0) wunschgemäß. Das Stadion „gibt uns brutale Energie“, betonte Köllner. Dennoch werde man sich gegenüber vergangenem Samstag steigern müssen. „Wir werden marschieren, marschieren, marschieren“, versprach der Trainer des Aufstiegsteams von 2023.

(APA)/Beitragsbild: GEPA