Bochum-Legionär Zulj als Tabellenführer: „Da weitermachen, wo wir gerade stehen“
Der Traum von der Bundesliga-Rückkehr lebt: Trotz einer Niederlage gegen den Hamburger SV steht der VfL Bochum an der Spitze der 2. Bundesliga. Robert Zulj ist in dieser Saison zu einem der Schlüsselspieler avanciert. Wie er bei „Die ABSTAUBER“ erklärt, will er den Verein nach elf Jahren Abstinenz in die höchste Spielklasse zurückführen.
„Ich bin zufrieden mit meinen Scorer-Werten. Ich bin auch zufrieden, wie wir momentan spielen. Wir sind sehr eingespielt, was mir auch gut in mein Spiel passt“, erklärt der 13-fache Saisontorschütze. Der jüngste Rückschlag gegen den ersten Verfolger stört den Ex-Ried-Stürmer trotzdem: „Tut schon auch weh, weil es ein sehr wichtiges Spiel für uns war. Trotzdem sind wir noch Erster. Ich hoffe, dass wir da weitermachen, wo wir gerade stehen.“
Nach wenigen Einsätzen bei Hoffenheim erwies sich der Gang in die 2. Bundesliga als Glücksgriff: „Ich bin ja aus Hoffenheim gekommen, wo ich sechs Monate kein Spiel gemacht habe. (…) Dann habe ich gesagt, dass ich vielleicht wieder einen kleinen Step zurückgehen muss, um wieder zu spielen und zu einem Verein zu gehen, der Ambitionen hat. Ich hatte dann Gespräche mit einigen Mannschaften. Bis jetzt war es ein Glücksgriff für mich.“
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Zulj: „Bin stolz auf meinen Bruder“
Doch auch im Aufstiegsrennen bleiben dem zwölffachen Vorlagengeber die Leistung anderer Spieler nicht verborgen: Unter anderem jene seines Bruders Peter bei Göztepe Izmir („bin froh und stolz auf meinen Bruder und auf das, was er erreicht hat“), sowie jene von Rapid-Jungprofi Yusuf Demir („ein talentierter Spieler und man bekommt es auf jeden Fall in Deutschland mit“).
VIDEO: Robert Zulj bei „DIE ABSTAUBER“:
(Red.)
Beitragsbild: Imago.
