Lucas Pinheiro Braathen hat den Riesentorlauf zum Saisonauftakt in Sölden gewonnen

Braathen gewinnt in Sölden – Haaser bester Österreicher

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Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen hat wie 2020 den Ski-Weltcupauftakt in Sölden gewonnen. Der für Brasilien startende Norweger siegte am Sonntag auf verkürzter Riesentorlauf-Strecke vor den Schweizern Loic Meillard (+0,48 Sek.) und Marco Odermatt (0,49). Der Tiroler Raphael Haaser (+0,86) wurde nach Laufbestzeit im zweiten Durchgang hinter River Radamus (USA) Fünfter. Stefan Brennsteiner fiel von Zwischenrang drei auf Platz elf zurück. Patrick Feurstein wurde Zehnter.

Weltmeister Haaser machte im Finale von Platz 20 aus mit schnellster Laufzeit einen großen Sprung nach vorne. „Gut wäre es, wenn es in zwei Läufen einmal so hinhauen würde. Der zweite Durchgang war volle Attacke, ich habe es von oben bis unten durchgezogen. Das hat sich um einiges besser angefühlt. Ich habe es geschafft, die Ski gut laufen zu lassen, das war ein sehr positiver zweiter Durchgang“, sagte Haaser.

Auch Sturm fährt in Sölden in die Punkteränge

Mit Joshua Sturm an der 17. Stelle kam vor 14.300 Fans ein vierter ÖSV-Athlet in die Punkteränge. Der Vorjahreszweite Marco Schwarz war im ersten Lauf ausgeschieden. Das Rennen wurde wegen starker Windböen im flachen ersten Teil auf verkürzter Strecke ausgetragen. Der 26-jährige Braathen feierte am Schauplatz seines Premierensieges seinen neunten Weltcuperfolg. Saisonübergreifend war es sein dritter Riesentorlauf-Triumph in Serie.

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