„Brauchen ein bisschen Liebe“: Schmid erklärt Österreicher-Connection in Bremen
Andreas Herzog, Marko Arnautovic, Sebastian Prödl, Zlatko Junuzovic und Romano Schmid – um nur eine Hand voll von ihnen zu nennen: Österreicher, die beim SV Werder Bremen reüssiert haben.
Im Sky exklusiv-Interview spricht ÖFB-Nationalteamspieler Romano Schmid über seine persönliche Weiterentwicklung, die aktuelle Situation bei seinem Verein Werder Bremen und wagt den Versuch zu erklären, warum sich ÖFB-Legionäre seither an der Weser wohl fühlen.
„Will mein Herz auf dem Rasen lassen“
„Ich denke, wir Österreicher, für uns ist das Familiäre schon sehr wichtig. Seit ich hier bin, ist es sehr familiär und wir gehen alles immer zusammen an. Das finde ich sehr besonders“, so der 24-Jährige.
Auf die Frage, warum sich die Österreicher an der Weser so wohl fühlen, antwortet Schmid mit einem breiten Grinsen im Gesicht: „Vielleicht brauchen die Österreicher ein bisschen Liebe. Die bekommen wir hier ganz gut.“
Mit dem Legendenstatus von Andreas Herzog will sich Schmid allerdings noch nicht vergleichen: „Mit ihm kann ich mich nicht messen. Mein Ziel ist es aber, jede Woche Gas zu geben und mein Herz auf dem Platz zu lassen.“
Von Pezzey bis Grüll
Folgende Österreicher waren in der Vergangenheit für die Werderaner im Einsatz: Gerhard Steinkogler (7 Spiele), Bruno Pezzey (139 Spiele), Andreas Herzog (307 Spiele), Heimo Pfeifenberger (55 Spiele), Martin Harnik (47 Spiele), Sebastian Prödl (176 Spiele), Marko Arnautovic (84 Spiele), Zlatko Junuzovic (198 Spiele), Richard Strebinger (2 Spiele), Florian Grillitsch (54 Spiele), Florian Kainz (59 Spiele).
Auch aktuell stehen drei ÖFB-Kicker im Kader des SVW: Kapitän Marco Friedl (179 Spiele), Romano Schmid (134 Spiele) und seit diesem Sommer auch der Ex-Rapidler Marco Grüll, der bis dato auf zehn Einsätze und ein Tor kommt.
Champions League? „Könnte dort mithalten“
Gewohnt selbstsicher stellt sich Schmid der Frage, ob die Champions League denn ein künftiges Ziel von ihm sei. „Ich sehe mich schon so, dass ich dort mithalten kann. Ich habe mit 19 Jahren in der Europa League mit dem WAC gespielt und dort gegen AS Rom und Gladbach richtig gute Spiele gemacht. Warum sollte ich dort (Anm.: Champions League) nicht mitspielen können“, so der offensive Mittelfeldspieler.
„Ich habe mich schon jedes Jahr weiterentwickelt. Ich habe jedes Mal gespielt, egal in welchem Entwicklungsstand“, erklärt Schmid weiters, warum die hohe Anzahl an Einsätzen bei Werder Bremen für seine persönliche Entwicklung enorm wichtig ist. „Es bringt mich gerade viel weiter bei Bremen, dass ich so viel Verantwortung bekomme auf dem Platz. Deswegen kann ich mich auch sehr gut weiterentwickeln“, so der ÖFB-Legionär.
(Red.) / Bild: Imago
