Bremen holt Tabellenführung – Kiel zittert sich zum Sieg

Werder Bremen hat seinen Siegeszug fortgesetzt und zumindest vorläufig die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga erobert.

Bei Hansa Rostock feierte der Absteiger beim 2:1 (0:0) seinen siebten Sieg in Serie, Trainer Ole Werner fehlt nur noch ein Erfolg zum mehr als 40 Jahre alten Bremer Startrekord von Otto Rehhagel aus dem Jahr 1981.

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Nach einer ereignislosen und umkämpften ersten Halbzeit brach Torjäger Marvin Ducksch (54.) den Bann. Wenig später erhöhte Niclas Füllkrug (74.), Rostock verkürzte durch Robin Meißner (84.). In der Tabelle zog Werder mit nun 41 Punkten an Darmstadt 98 vorbei, die Hessen, die zuletzt ein 0:5 gegen den Hamburger SV kassiert hatten, können aber am Sonntag (13.30 Uhr, live auf Sky) mit einem Sieg bei Hannover 96 wieder an die Spitze springen.

Bei den Bremern standen Marco Friedl und Romano Schmid, der das zweite Tor vorbereitete, wie gewohnt in der Startelf.

Schmid bediente Marvin Ducksch mit einem Steilpass, es war der vierte Assist des 22-Jährigen in der laufenden Saison.

Holstein Kiel hat seinen Aufwärtstrend in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt und Erzgebirge Aue einen weiteren Tiefschlag versetzt. Die Störche gewannen zum Auftakt des 22. Spieltags mit 3:2 (2:0) in einer turbulenten Partie bei dezimierten Sachsen.

Das Siegtor für Kiel schoss Kwasi Wriedt (90.), Finn Bartels (19.) und Sören Gonther (38. Eigentor) hatten vor der Pause für eine 2:0-Führung der Gäste gesorgt. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für Aue erzielten Nikola Trujic (79.) und Jan Hochscheidt (84.).

Für den KSV war es bereits das sechste Spiel in Folge ohne Niederlage, mit 31 Punkten liegt das Team von Trainer Marcel Rapp auf Rang zehn. Aue, das nach einer Roten Karte gegen Soufiane Messeguem (42.) lange in Unterzahl spielte, geriet nach der zehnten Partie in Serie ohne Sieg noch tiefer in die Krise und könnte mit 15 Punkten noch auf den letzten Platz abrutschen, sollte der FC Ingolstadt am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen den SV Sandhausen gewinnen.

(SID)/Bild: Imago