Bremen verliert trotz Schmid-Treffers - auch Leipzig verpasst Sieg

Bremen verliert trotz Schmid-Treffers – Leipzig & Frankfurt verpassen Siege

Böser Stimmungsdämpfer vor der großen Jubiläumsparty: Werder Bremens Höhenflug ist ausgerechnet am grün-weißen Festtag vorerst geendet.

Vor den Augen von Klub-Heroen wie Dieter Eilts, Per Mertesacker und den Doublesiegern von 2004 unterlag das Team von Trainer Ole Werner dem so stabilen 1. FC Heidenheim mit 1:2 (1:2). Die Hoffnung auf den vierten Erfolg hintereinander zerplatzte, bevor am Abend die große Feier anlässlich des 125. Klub-Geburtstags anstand.

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Ein früher FCH-Doppelschlag durch Lennard Maloney (12.) und Jan-Niklas Beste (18.) dämpfte bereits früh die Stimmung im Weserstadion, dessen Ränge die Werder-Fans vor dem Anpfiff in eine imposante Choreo gehüllt hatten. ÖFB-Legionär Romano Schmid (20.) sorgte zwar schnell wieder für Zuversicht bei den Bremer Anhängern. Doch zu mehr reichte es nicht mehr.

Rückschläge auch für Leipzig & Frankfurt

RB Leipzig rutscht in der deutschen Fußball-Bundesliga immer weiter hinter einen Champions-League-Platz. Die fünftplatzierten Sachsen erreichten am Samstag beim FC Augsburg nur ein 2:2 und liegen damit schon drei Punkte hinter dem Vierten Dortmund, der bereits am Freitag 3:0 gegen Freiburg gewann.

Die Leipziger gerieten drei Tage vor dem Königsklassen-Duell mit Real Madrid (Dienstag ab 20 Uhr LIVE auf Sky Sport Austria 2!) durch Phillip Tietz (35.) in Rückstand, sorgten dann jedoch dank Kopfballtreffern von Lois Openda (39.) und Benjamin Sesko (52.) für die vermeintliche Wende. Augsburg kam aber noch zum Ausgleich von Ermedin Demirovic (60.), Xaver Schlager machte in dieser Aktion nicht die beste Figur.

Tore und Tennisbälle: BVB besiegt Lieblingsgegner Freiburg

Der Ex-Salzburger spielte durch, seine ÖFB-Teamkollegen Nicolas Seiwald (ab 67.) und Christoph Baumgartner (ab 84.) wurden eingewechselt. Im Finish ließ Openda die große Chance auf den Leipzig-Sieg aus, er scheiterte mit einem äußerst schlecht ausgeführten Elfmeter an Augsburg-Keeper Finn Dahmen (81.). Damit hat Leipzig aus den jüngsten sechs Runden nur fünf Punkte geholt.

Weiterhin fünf Zähler hinter Leipzig rangiert Eintracht Frankfurt an der sechsten Stelle. Beim Heim-1:1 der Hessen gegen Bochum (mit Kevin Stöger) fehlte Sasa Kalajdzic, weil er erstmals Vater wurde.

Sein Landsmann Maximilian Wöber (bis 72.) kam mit Gladbach daheim gegen Schlusslicht Darmstadt (mit Emir Karic) nicht über ein 0:0 hinaus.

Union-Duell gegen Wolfsburg mehr als 30 Minuten lang unterbrochen

Einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf feierte Union Berlin ohne den gesperrten Christopher Trimmel. Der Hauptstadt-Club schlug Wolfsburg 1:0, Ex-ÖFB-Teamkeeper Pavao Pervan war beim Kopfballtor von Danilho Doekhi machtlos. Für Wolfsburg-Coach Niko Kovac könnte es nun eng werden.

Die Partie war insgesamt mehr als eine halbe Stunde unterbrochen, nachdem Anhänger beider Clubs immer wieder Tennisbälle auf den Rasen geworfen hatten, und stand kurz vor dem Abbruch. Nur zwei der fünf Nachmittags-Spiele – in Bremen und Frankfurt – gingen ohne Zwischenfälle über die Bühne.

Hintergrund der Proteste ist der seit Monaten schwelende Widerstand einiger Fangruppen gegen den Einstieg eines Investors bei der Deutschen Fußball Liga (DFL).

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(SID/Red.)

Beitragsbild: Imago.