„Bronzemedaille hat einen goldenen Glanz“: Kroatien bejubelt dritten Platz

Zum dritten Mal in den Top drei: Kroatien gewinnt das Spiel um den dritten Platz gegen Marokko knapp mit 2:1 und steht dadurch erneut auf dem „WM-Podest“.

Beim wohl letzten WM-Auftritt von Kapitän Luka Modric kämpft sich Kroatien durch zwei sehenswerte Tore zum abschließenden Erfolg und veredelt zum dritten Mal nach 1998 (3. Platz) und 2018 (Vizeweltmeister) seinen WM-Auftritt. „Wir waren wieder nah dran, wir haben einfach diese Siegermentalität. Es fühlt sich gut an, die Medaille in den Händen zu halten“, bilanziert auch sein langjähriger Mitspieler Dejan Lovren zufrieden.

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Marokko haderte nach der Niederlage hingegen mit Verletzungen ebenso wie mit der fehlenden Erfahrung auf höchstem WM-Niveau: „In Zukunft werden wir noch stärker zurückkommen und daraus lernen. Wir brauchen einfach mehr Erfahrung und dann werden wir irgendwann einmal im Finale stehen“, blickt Teamchef Walid Regragui zuversichtlich in die Zukunft.

Reaktionen nach dem Spiel um Platz drei bei der Fußball-WM Kroatien – Marokko (2:1):

Zlatko Dalic (Kroatien-Trainer): „Die Bronzemedaille hat einen goldenen Glanz. Diese Medaille ist für das kroatische Volk. Es ist wirklich großartig, dass wir zwei Medaillen in zwei Turnieren gewonnen haben, herzlichen Glückwunsch an meine Spieler. Heute haben wir ein hartes Spiel gewonnen.“

Ivica Olic (Kroatien-Co-Trainer): „Das ist ein schönes Gefühl, im letzten Spiel mit einem Sieg nach Hause zu gehen. Nach dem Spiel gegen Argentinien war es zwei Tage lang nicht so einfach. Die Jungs wollten unbedingt das Finale spielen. Aber wir haben wieder Kraft gefunden. Ein geiles Gefühl. Wir waren ein bisschen frischer und hatten am Ende mehr Chancen. Wir haben verdient gewonnen.“

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Dejan Lovren (Kroatien-Spieler): „Es ist fantastisch, ich habe das 2018 so ähnlich schon erlebt. Wir waren wieder nah dran, wir haben einfach diese Siegermentalität. Es fühlt sich gut an, die Medaille in den Händen zu halten. Für einige von uns war es die letzte WM und es ist schön, jetzt mit diesem Erfolg nach Hause zu fahren.“

Walid Regragui (Marokko-Trainer): „Wir können stolz sein, dass wir es bis ins Semifinale geschafft haben. Gerade sind die Spieler aber enttäuscht, sie wollten Geschichte schreiben. Heute war es einfach zu viel, wir haben zu viele Verletzte gehabt, dennoch haben wir alles versucht. In Zukunft werden wir noch stärker zurückkommen und daraus lernen. Wir brauchen einfach mehr Erfahrung und dann werden wir irgendwann einmal im Finale stehen.“

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(APA/Red.)

Beitragsbild: Imago.