FRANKFURT,GERMANY,06.DEC.15 - SOCCER - 1. DFL, 1. Deutsche Bundesliga, Eintracht Frankfurt vs SV Darmstadt 98. Image shows Aytac Sulu (Darmstadt) and a burning Darmstadt flag. Photo: GEPA pictures/ Witters/ Thorsten Wagner - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

Bruchhagen spricht von Krise und kritisiert Chaoten

via Sky Sport Austria
  • Eintracht-Boss besorgt: „Brauchen Verstärkungen im Winter“
  • Veh macht weiter: „Schwere Krise, aber keine persönlichen Konsequenzen“
  • Oczipka zeigt nach „verheerender Derby-Niederlage“ Verständnis für Fans
  • Darmstadts Wagner zufrieden: „Cooles Tor und sportlich schönes Ereignis“

Wien, 6. Dezember 2015 – Die wichtigsten Stimmen zum zweiten Sonntagsspiel des 15. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen Eintracht Frankfurt und dem SV Darmstadt 98 (0:1) bei .

(Trainer )
… zum Spiel: „Es ist eine unheimlich bittere Niederlage. Ich habe schon ein paar Spiele auf dem Puckel, aber das ist eine der Niederlagen, die am meisten schmerzt. Wir haben keine gute Situation, wir haben momentan einen Abwärtstrend.“

… zu den Vorgängen auf den Zuschauerrängen: „Natürlich sind die Fans, die uns immer begleiten und dabei sind, enttäuscht. Es sollte aber nicht so sein, dass man Fahnen abbrennt oder sonstige Dinge tut. Aber ich kann auch einige Dinge nachvollziehen. Wenn man weiß, mit was für einer Leidenschaft die Jungs dabei sind. Die haben das Eintracht-Blut im Herzen.“

… zur sportlichen Situation: „Wir haben eine schwere Krise, das ist keine Frage. Es ist eine schwierige Situation. Nächste Woche Dortmund vor der Brust und mir fallen auch meine ganzen Abwehrspieler aus. Die Situation zu überstehen, das wird sicher nicht einfach.“

… zu möglichen persönlichen Konsequenzen: „Das steckt schon tief. Wenn mich das nicht berühren würde, dann wäre ich fehl am Platze. So kalt kann ja keiner sein. Die Konsequenz ist natürlich, dass ich weitermache. Das ist ja ganz klar.“

(Vorstandsvorsitzender )
… zum Spiel: „In der ersten Halbzeit waren wir sehr unkonzentriert und sehr nervös. Ich bin sicher, dass unsere Spieler im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles gegeben haben. Auch wenn es nicht so wirkt. Darmstadt hat sich hier als Außenseiter sehr ballorientiert gezeigt, uns unter Druck gesetzt und uns große Schwierigkeiten bereitet. Ich glaube, dass unsere Mannschaft ein schlechtes Spiel geliefert hat. Wir müssen die Leistung des Gegners berücksichtigen, da kann man nur den Hut ziehen vor dem Aufsteiger. In der Winterpause müssen wir nachfassen. Ich bin überzeugt, dass wir auch diese Krise überstehen werden. Wir sind ein gefestigter Verein, das müssen wir jetzt zeigen.“

… zu der Frage, welche Schlüsse er aus dieser Niederlage zieht: „Ich bin jetzt im 13. Jahr hier bei der Eintracht und wir haben sechs, sieben oder acht Jahre auch Abstiegskampf gelernt. Es ist jetzt unsere Aufgabe, die Ruhe zu bewahren und zu analysieren. Wir werden sicher darüber nachdenken müssen, im Winter nochmal Verstärkungen zu holen. So wie wir im Augenblick spielen, sind wir hochgradig gefährdet. Das ist uns bewusst, aber das ist sicher keine neue Situation für Eintracht Frankfurt. Gerade im Misserfolg zeigt sich die Qualität im Umfeld des Vereins. Ich bin sicher, dass wir die richtigen Schlüsse ziehen werden.“

… zur Frage, ob er einen Rücktritt von Trainer Veh befürchtet: „Nein, davon gehe ich nicht aus. Das ist in keinster Weise vorgesehen. Worauf man sich bei Eintracht Frankfurt verlassen kann, das ist die Geschlossenheit.“

… zum Umgang mit den Fans: „Der Dialog ist unverzichtbar. Wir müssen immer wieder an die appellieren, die Vernunft zeigen und den Fußball lieben. Wenn Eintracht Frankfurt aus der Krise kommen will, die wir ohne Zweifel haben, dann brauchen wir auch vernünftige Fans. Ich kenne keine andere Möglichkeit, als intensiv durch Gespräche auf die Fans einzuwirken. Drakonische Strafen haben in der Vergangenheit zu keiner Veränderung geführt. Wer den Fußball liebt, der verzichtet auf solche Situationen. Wir müssen an die Mehrheit appellieren, dass sich die Vernunft durchsetzt. Im Augenblick fällt mir auch kein anderes probates Mittel ein.“

… zu den Vorgängen auf den Zuschauerrängen: „Ich bedauere das sehr und das ist nicht im Sinne von Eintracht Frankfurt. Man kann den Unmut auch anders äußern, als auf diese Art und Weise. Das ist nicht Fußball-Like und sehr enttäuschend. Es gab dafür keine Anhaltspunkte und auch nicht dafür, dass wir dieses Spiel verlieren. Am Ende ist das keine Rechtfertigung für solche Vorgänge. Der heutige Tag war in jederlei Hinsicht enttäuschend.“

Bastian Oczipka (): „Dass wir das Derby heute verloren haben, das ist verheerend. Wir haben viel mehr von uns erwartet und einfach enttäuscht heute. Die Fans sind völlig zu Recht verärgert darüber. Wir haben alles versucht, aber es hat sehr wenig funktioniert.“

Sandro Wagner (): „Wir haben sehr kompakt gestanden. Wenn wir dann noch ein cooles Tor machen, dann ist es schwierig, uns zu knacken. Wir hatten den absoluten Willen und die drei Punkte waren sehr wichtig. Sportlich war es ein sehr schönes Ereignis.“