GMUNDEN,AUSTRIA,22.APR.15 - BASKETBALL - ABL, Admiral Basketball League, Swans Gmunden vs ece bulls Kapfenberg. Image shows head coach Michael Schrittwieser (Bulls). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Bulls-Coach Schrittwieser: “Ich bin nicht Mutter Teresa”

via Sky Sport Austria
  • Der Kapfenberg-Coach über Playoff-Gegner Wels: “Das ist eine große Hürde”
  • Enis Murati: “Heimvorteil ist immens wichtig”
  • Markus Pargfrieder: “Im dritten Viertel hat sich alles umgedreht”


Die Swans Gmunden verlieren mit 82:90 gegen die ece bulls Kapfenberg. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 (Trainer ):

…über das Spiel: “Das Team hat heute in der Defensive nicht so gut funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Aber auch die Offensive hat mir über weite Strecken nicht gefallen, da waren wir zu statisch. Aber wir haben heute auch verloren, weil Kapfenberg schwere Würfe getroffen hat, das war das Problem.”

…über die anstehende Playoff-Serie gegen Klosterneuburg: “Es ist mir egal, wer unser Gegner ist. Ich nehme das, was kommt. Ich weiß, dass die Leute sich Wels gewünscht hätten, aber für mich macht das keinen Unterschied, jetzt bereite ich mich auf Klosterneuburg vor.”

 (Spieler ):

…über das Spiel: “Beide Mannschaften haben ihr Bestes gegeben. Kapfenberg hat im dritten Viertel einen guten Run gemacht, ein großes Lob an Woschank, der seiner Mannschaft extrem gut geholfen hat diesen Vorsprung aufzubauen. Und wir konnten uns von diesem Rückstand nicht mehr erholen. Die Defense war in der ersten Halbzeit viel besser als in der zweiten, aber da hat Kapfenberg auch fast jeden Wurf getroffen.”

…über den Heimvorteil im Playoff-Viertelfinale: “Das ist immens wichtig, das war unser Ziel. Leicht wird es auf jeden Fall nicht, aber es ist schon mal gut die ersten beiden Spiele zuhause zu spielen.”

 (Trainer ):

…über seine Zukunft im Team: “Es gibt Dinge in diesem Job, die mir nach wie vor sehr viel Freude machen, dazu gehört es auch Spiele zu coachen. Manchmal ist es im 24. Jahr unter der Woche am Montag etwas hart. Aber ich schaue es mir einmal an und wir reden nächstes Jahr im September weiter.”

…über das Spiel: “30 Minuten waren ok, wir haben heute sehr gut getroffen, aber das lag auch daran, dass unser Rhythmus und Spieltempo gepasst haben. Im zweiten Viertel haben wir wieder einmal alles über Bord geworfen, was wir geplant haben. Das ist noch zu korrigieren, in den Playoffs braucht man solche Spiele.”

…über die anstehende Playoff-Serie gegen Wels: “Ich bin definitiv im Playoff-Modus, ich freue mich schon mich ab morgen auf Wels vorbereiten zu können. Das ist eine große Hürde, sie sind eine erfahrene Mannschaft wie wir. Das wird eine interessante Serie.”

…über die geringe Spielzeit von Shaw: “Jetzt kommen die Playoffs, das war heute das letzte Vorbereitungsspiel. Ich bin nicht Mutter Teresa, ich wechsel jetzt nicht mehr so, das jeder glücklich ist, sondern nach dem Rhythmus der Spieler. Heute hatte Woschank einen sensationellen Rhythmus, das hat nichts mit Shaw zu tun. Die Zeiten der Gleichberechtigung sind vorbei, wir müssen Spiele gewinnen und keinen Friedensnobelpreis.”

 (Spieler ):

…über das Spiel: “Beide Teams wollten das Spiel unbedingt gewinnen, das hat man gesehen. Aber es ist auch bei beiden Teams sicher noch Potenzial nach oben.”

 (Spieler ):

…über seine Leistung: “Heute hat es gut gepasst, ich hoffe ich kann das mitnehmen fürs Viertelfinale. Heute war nicht schlecht. Wichtig ist, dass wir gewonnen haben und halbwegs einen Rhythmus gefunden haben. Den wollen wir jetzt mitnehmen.”

…über seine Rolle im Team: “Man probiert immer sein bestes zu geben auf dem Spielfeld. Wenn die Spielzeit etwas reduziert ist, dann ist es natürlich schwieriger auf dem Spielfeld gleich Akzente zu setzen.  Aber heute ist es aufgegangen.”

 (Sky Experte):

…über das Spiel: “Im dritten Viertel hat sich alles umgedreht. Bis zur Halbzeit war Gmunden eher am Drücker und hatte auch das Momentum, aber das hat Kapfenberg dann im dritten Viertel sehr vehement abgestellt. Im vierten Viertel haben dann viele Dinge dazu geführt, dass Gmunden nicht mehr den Weg zurück gefunden hat, unter anderem hatten sie sehr viele vermeidbare Turnover und haben sich so immer wieder um den eigenen Run gebracht, weil die Chancen wahrscheinlich sogar da gewesen wären noch einmal in das Spiel zurückzukommen.”

…über Player of the Game Woschank: “Er hat für mich im Vergleich zu Boylan die Nase vorn, weil er im dritten Viertel die spielbestimmende Figur war und für mich das dritte Viertel das Spiel entschieden hat. Er war wirklich beeindruckend und zielsicher unterwegs.”