Admira vertraut in Causa Monschein „österreichischer Justiz“

Der Vertragsstreit zwischen Admira-Stürmer Christoph Monschein und dem Verein geht in die nächste Runde. Heute Donnerstag kommt es vor einem Schiedsgericht zur ersten Anhörung in dieser Causa. Die Admira pocht darauf, dass der Vertrag aufgrund einer Option gesetzeskonform bis 2019 verlängert wurde. Monscheins Berater Christian Sand sieht bei dieser vom Verein gezogenen Option „rechtliche Probleme“. Da Monschein den Verein verlassen will, nahm der Stürmer bisher nicht am Mannschaftstraining im Zuge der Vorbereitung auf die neue Saison teil.

Beim gestrigen Testspiel der Admira gegen Vardar Skopje fehlte der Stürmer ebenfalls. Dort hatten wir die Möglichkeit mit den Verantwortlichen der Südstädter Sportdirektor Amir Shapourzadeh und Trainer Damir Buric über die Sachlage im Fall des Angreifers zu sprechen. „Ich denke wir haben Argumente und vertrauen in diesem Fall auf die österreichische Justiz“, erklärt Shapourzadeh gelassen. Trainer Damir Buric stellt die sportliche Entwicklung von Monschein in den Vordergrund: „Wir haben Christoph sehr viel gegeben und das weiß er auch. Diese Möglichkeiten, die er bei uns bekommt er glaubt ich nirgendwo anders. Seine Entwicklung ist noch nicht zu Ende und ich denke, dass er bei uns dieses letzte Stück Entwicklung bei uns machen kann.“

Der Stürmer wurde zuletzt ja mit der Wiener Austria in Verbindung gebracht, doch der Deal soll an der zu hohen Ablöseforderung der Admira gescheitert sein. Trainer Buric hofft auf einen Verbleib des Torjägers: „Wir sind in der Lage ihm eine Plattform zu geben, damit er noch bei uns spielen kann, aber die Zeit wird zeigen. Ich habe mit ihm gesprochen und er weiß auch, dass er der Mannschaft viel zu verdanken hat.“ Manager Shapourzadeh schlägt in die gleiche Kerbe: „Ich glaube, dass er sich hier sehr wohlgefühlt hat, sonst hätte er auch diese Leistung nicht gebracht. Er war in einer sehr guten Mannschaft, ist halt nur schade, was jetzt gerade um den Jungen passiert.“

Die Entscheidung um die Zukunft von Christoph Monschein wird nun wohl im Gerichtssaal fallen. Die erste Anhörung findet heute statt. Die Admira sieht der Verhandlung mit Gelassenheit entgegen. Bleibt abzuwarten, welches Urteil vom Gericht gefällt wird.

Bild: GEPA