Fredy Bickel: “Joelinton hat in der Vorbereitung fast die Netze kaputt geschossen”

via Sky Sport Austria

Neues Jahr, alte Leiden beim SK Rapid Wien. Wie schon so oft im Herbst hadern die Hütteldorfer auch im Frühjahr mit der Chancenverwertung. Auch bei der gestrigen 1:2-Niederlage bei der Admira (VIDEO-Highlights) ließen die grün-weißen Offensivspieler wieder zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten aus. Vor allem Joelinton, Murg und Berisha vergaben beste Einschussmöglichkeiten und verpassten es damit das Spiel zugunsten von Rapid zu entscheiden.

Bickel: “Joelinton hat in der Vorbereitung fast die Netze kaputt gesschossen”

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Geschäftsführer-Sport Fredy Bickel verstand nach dem Spiel die Welt nicht mehr: “In der ersten Hälfte hatten wir vielleicht zu viel Respekt vor einem schlechten Resultat, alle waren wie gehemmt, jeder wollte keinen Fehler machen. Das wurde in der Halbzeit abgelegt, aber dann gibt es das einfach nicht, wie du so ein Spiel verlieren kannst.” Zu den vergebenen Möglichkeiten der Offensivspieler, sagte der Schweizer: “Joelinton hat in der Vorbereitung die Netze fast kaputt geschossen, aus allen Positionen getroffen.”

Djuricin: “Mehr Chancen kannst du wahrscheinlich nicht herausspielen”

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Auch Trainer Goran Djuricin konnte es nach dem Spiel kaum fassen: “Die zweite Hälfte war gut bis sehr gut. Mit fünf hundertprozentigen Chancen, mehr kannst du wahrscheinlich eh nicht herausspielen. Anstatt, dass wir das 2:1 schießen, kriegen wir noch ein Eigentor. So stehst du wieder mit leeren Händen da.”

Die Offensivspieler der Hütteldorfer kommen einfach nicht in Fahrt. Die vier Stürmer im Kader Joelinton (5 Tore), Giorgi Kvilitaia, Veton Berisha und Philipp Prosenik (jeweils 1 Tor) kommen gerade einmal auf acht Bundesliga-Saisontreffer. Bester Torschütze ist der aktuell verletzte Kapitän Stefan Schwab mit sieben Toren.

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