EGGERSDORF,AUSTRIA,04.APR.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, photoshooting due to the SARS-CoV-2 crisis, corona crisis. Image shows the official league ball, a face mask and disinfectant. Photo: GEPA pictures/ Christian Walgram

Bundesliga-Fortsetzung: Das passiert bei einem positiven Coronatest

via Sky Sport Austria

Die tipico Bundesliga kommt zurück aus der Corona-Pause! Die Politik gab am Dienstag grünes Licht für eine Fortsetzung des Spielbetriebs. Lange schien der Neustart an der Frage zu scheitern: Was passiert, wenn ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wird?

Vor zwei Wochen noch hatte die Lage aus Liga-Sicht wesentlich schlechter ausgesehen. Damals war das Sicherheitskonzept von der Politik aufgrund unzureichender Quarantänemaßnahmen abgelehnt worden. Es hatte geheißen, dass die komplette Mannschaft in Quarantäne muss, sobald nur ein einziger Spieler positiv getestet wird. Unter diesen Umständen war an eine Liga-Fortsetzung nicht zu denken.

Zeitplan: So soll es in der tipico Bundesliga weitergehen

Nun hat man sich geeinigt: Kernpunkt ist in diesem Zusammenhang, dass im Fall eines positiv getesteten Spielers, dieser zwar in häusliche Quarantäne muss und nicht mehr trainieren darf. Seine Teamkollegen dürfen dagegen weiter trainieren und sogar Matches absolvieren, solange sie negative Corona-Testergebnisse haben.

Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober habe man die Meinung nicht geändert, sondern an einem Konzept gearbeitet. Man schaffe eine besondere Gruppe. Diese ist so gut betreut, dass sie nicht mit anderen Bereichen vergleichbar sei. Bei einem positiven Test müsse die restliche Gruppe getestet werden. “Auf den Platz dürfen nur negativ Getestete”, stellte Anschober klar.

Grünes Licht für Neustart der tipico Bundesliga

Engmaschige Tests sollen weitere Infizierungen ausschließen oder zumindest soweit eindämmen, dass der Spielbetrieb aufrechterhalten werden kann. Vor dem ersten Mannschaftstraining müssen sich alle Akteure, also neben Spielern auch Betreuer, PCR-Tests unterziehen. “Sie können sich dann in ihrem Umfeld frei bewegen, trainieren und spielen, sind aber angehalten, ihre sozialen Kontakte zu minimieren”, erklärte Ebenbauer.

Außerdem vorgesehen ist ein sogenanntes “Gesundheitstagebuch”. Dies beinhaltet unter anderem tägliches Fiebermessen. “Wir haben die Rahmenbedingungen geschaffen, um dem Virus zu trotzen”, sagte Ebenbauer.

(APA/red.)

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