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Bundesliga-Lizenz in Gefahr? Klagenfurt bezieht Stellung

Bei Austria Klagenfurt hängt der Haussegen schief: Der Bundesligist aus Kärnten ist laut einem Bericht der „Krone“ mit mehreren Klagen konfrontiert, außerdem wackelt die Lizenz für die kommende Spielzeit. Geschäftsführer Peer Jaekel hat sich gegenüber Sky diesbezüglich geäußert.

Klagenfurt kämpft mit finanziellen Problemen. Demnach ist der Verein mit mehreren Gehaltszahlungen im Rückstand, außerdem machte die Austria im vergangenen Geschäftsjahr 2023/24 ein Minus von 2,7 Millionen Euro.

Jaekel meinte über die Finanzlage des Vereins: „Es ist nach wie vor sehr herausfordernd, im wirtschaftlichen Bereich mit der sportlichen Entwicklung der zurückliegenden Jahre standzuhalten. Aber es wird hart daran gearbeitet, den Verein auf stabile Beine zu stellen und sich von Abhängigkeiten zu lösen. Hier befinden wir uns auf einem sehr guten Weg und kommen Schritt für Schritt voran.“

Austria Klagenfurt mit zwei Klagen konfrontiert

Nun hat laut der „Krone“ ein im Burgenland ansässiger Anwalt zwei Klagen gegen Austria Klagenfurt vorliegen. Eine Akte sei bereits rechtskräftig, die andere sei ein Vergleich, der noch nicht bezahlt wurde.

Die Geldforderungen befinden sich offensichtlich im „mittleren sechsstelligen Bereich“. Zu den Mandanten des Anwalts zählen demnach weder Spieler noch Berater.

Lizenzunterlagen Anfang März fällig

Die ausständigen Zahlungen machen die bevorstehenden Wochen für die Waidmannsdorfer nicht leichter. Der Verein muss die Lizenzunterlagen bei der Bundesliga bis 3. März eingereicht haben. Geschäftsführer Jaekel glaubt fest daran, dass die Austria die Lizenz erhalten wird.

„Die Erlöse sind auf Rekordniveau, das laufende Geschäftsjahr werden wir erstmals mit einem positiven Ergebnis abschließen. Richtig ist aber auch, dass der Verein einige Altlasten zu bedienen hat. Hier befinden wir uns mit den Beteiligten in einem konstruktiven Austausch und sind zuversichtlich, die Themen zeitnah lösen zu können. Was den Lizensierungsprozess betrifft, sind wir komplett auf Kurs und werden alle Voraussetzungen für die Erteilung erfüllen“, so Jaekel gegenüber Sky.

Fakt ist, dass der Klub den Geschäftsbericht 2023/24 zu spät eingereicht hat und hier bereits eine Sanktion möglich ist. Diese könnte, ähnlich wie bei Austria Wien im Jahr 2022, in Form eines Punkteabzugs geschehen.

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(Red.)

Bild: GEPA