Bundesliga: Torreiche Spiele am Dienstag
RB Leipzig bleibt auch nach dem 16. Spieltag der Fußball-Bundesliga Tabellenführer. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann sicherte sich durch ein 3:3 (0:2) im Spitzenspiel bei Borussia Dortmund einen verdienten Punkt und kann am Mittwoch aufgrund der klar besseren Tordifferenz von Borussia Mönchengladbach nicht als Spitzenreiter abgelöst werden.
Die Gladbacher könnten am vorletzten Spieltags der Hinrunde mit einem Sieg gegen Schlusslicht SC Paderborn aber nach Punkten mit den Sachsen (34) gleichziehen. Der BVB liegt mit 30 Zählern vorerst auf Platz drei.
Union Berlin verlor das Mittelfeldduell gegen die TSG Hoffenheim 0:2 (0:0). Die Kraichgauer hielten durch ihren vierten Auswärtssieg in dieser Saison den Anschluss an die Europacup-Ränge.
Über Siege durften sich der FSV Mainz 05 und der FC Augsburg freuen. Mainz demütigte im Weserstadion Werder Bremen mit 5:0 (4:0) und versetzte die Norddeutschen damit in Schockstarre. Augsburg gewann gegen Fortuna Düsseldorf 3:0 (1:0), blieb damit auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen und verschärfte die Krise bei den Rheinländern, die ihrerseits seit sechs Spielen auf einen Sieg warten.
Julian Weigl (23.), Julian Brandt (34.) und Jadon Sancho (56.) trafen für Dortmund. Timo Werner (47./53.) brachte die Leipziger nach schlimmen Fehlern von BVB-Torhüter Roman Bürki und Brandt zwischenzeitlich zurück ins Spiel, Joker Patrik Schick (78.) sicherte den Gästen dann den verdienten Punkt.
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Stürmer Ihlas Bebou (56.) und Christoph Baumgartner (90.) schossen Hoffenheim zum ersten Sieg nach vier Partien der Kraichgauer ohne Erfolg. Union darf trotz der vierten Niederlage der Saison im eigenen Stadion das Weihnachtsfest überraschend fernab der Abstiegsränge feiern.
Für Augsburg trafen Philipp Max (32., 72.) und Tin Jedvaj (61.). Düsseldorf spielte wie ein Absteiger. Trainer Friedhelm Funkel, dessen Vertrag eigentlich vor Weihnachten verlängert werden sollte, stehen ungemütliche Tage bevor.
In Bremen trafen Robin Quaison (10., 19. und 38.) und Jean-Philippe Mateta (81.) für Mainz. Ein Eigentor von Werder-Schlussmann Jiri Pavlenka (15.) hatte drei Tage nach dem 1:6-Debakel bei Bayern München das neuerliche Desaster für die Grün-Weißen eingeleitet.
Trainer Florian Kohfeldt steht bei Werder aber noch nicht zur Disposition. „Es gibt über Florian keine Diskussionen, weil wir jeden Tag sehen, wie er mit der Mannschaft arbeitet“, sagte Sport-Geschäftsführer Frank Baumann bei Sky. Kohfeldt selbst fand die Leistung „unerklärlich“ und „katastrophal“ und forderte von seinen Spielern im letzten Spiel vor der Winterpause beim 1. FC Köln am kommenden Samstag eine angemessene Reaktion.
Am Mittwoch spielt noch Bayer Leverkusen gegen Hertha BSC, der VfL Wolfsburg trifft auf Schalke 04, Eintracht Frankfurt empfängt den 1. FC Köln und der SC Freiburg erwartet Tabellennachbar Bayern München.
(SID)
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