BVB-Sportdirektor auf „geheimer Mission“ in Wien: Diese Spieler wurden beobachtet
Da staunten einige Fußballfans nicht schlecht, als Borussia-Dortmund-Sportdirektor Sebastian Kehl am Sonntag vor dem Allianz Stadion in Wien-Hütteldorf gesichtet wurde. Der 46-Jährige verfolgte dort die Partie zwischen dem SK Rapid und Red Bull Salzburg, um mehrere Spieler beider Teams genauer unter die Lupe zu nehmen.
Auf Seiten der Hütteldorfer soll unter anderem Nikolaus Wurmbrand beobachtet worden sein, im Fokus der Dortmunder steht jedoch vor allem Salzburg-Verteidiger Joane Gadou.
Wie bereits im Jänner von Sky berichtet wurde, gilt Borussia Dortmund als Lieblingsklub von Wurmbrand. Für den 20-Jährigen wäre ein zukünftiger Wechsel zu den Schwarz-Gelben ein großer Traum. Aber auch andere Klubs aus der Deutschen Bundesliga wie die TSG Hoffenheim in Person von Sportchef Andreas Schicker haben sich bereits nach dem Rapid-Talent erkundigt.
In Anbetracht einer möglichen WM-Nominierung im Sommer, könnte der Flügelspieler nach der Saison aber den nächsten Schritt in Richtung Ausland wagen. Wurmbrand kam in dieser Saison in 33 Spielen für den Rekordmeister zum Einsatz. Dabei gelangen ihm fünf Tore und sechs Assists. Auch Teamkollege Daniel Nunoo (19) könnte mehreren österreichischen Quellen zufolge ein interessanter Spieler für den BVB werden.
Nikolaus Wurmbrand – erst WM, dann Sommer-Wechsel?
Holt Kehl Gadou als Schlotterbeck-Nachfolger?
Zudem ist Dortmund wohl auch aktiv auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger. Die schwere Knieverletzung von Kapitän Emre Can, der auslaufende Vertrag bei Niklas Süle, sowie die schwierigen Vertragsverhandlungen mit Abwehrstar Nico Schlotterbeck, bringen den achtmaligen deutschen Meister in Handlungsnot.
Als mögliche Verstärkung für den Sommer gilt Joane Gadou. Der Innenverteidiger soll bereits seit längerer Zeit von den Dortmundern beobachtet werden. Konkret wurde der BVB allerdings noch nicht. Der Franzose hat bei den Mozartstädtern noch einen Vertrag bis Sommer 2029.
Gadou wurde von Paris Saint-Germain ausgebildet und passt vom Profil her voll in das BVB-typische Beuteschema. In der aktuellen Saison war der 19-Jährige zumeist gesetzt und brachte es wettbewerbsübergreifend auf 31 Einsätze für die „Bullen“.
Foto: GEPA
