Canadi: „Es gibt einen Nagelsmann und nicht hundert Nagelsmänner“

Damir Canadi hat beim SCR Altach ein erfolgreiches Comeback gegeben. Aus den ersten drei Spielen holt der 50-Jährige mit seiner Mannschaft sechs Punkte. In der 102. Folge unseres Podcasts DAB | Der Audiobeweis spricht der Altach-Trainer unter anderem über den Spielstil im modernen Fußball.

Für ihn persönlich ist wichtig, dass man sich unter den „vielen Möglichkeiten und Tools“ nicht zu viel an Top-Mannschaften orientiert, „wo man dann vielleicht dann auf die Qualität der eigenen Mannschaft vergisst und auf das, was die eigene Mannschaft auch umsetzen kann.“

Davon, sich am Spielstil anderer Trainer zu orientieren, hält Canadi allgmein wenig. „Es gibt einen Messi und auch nur einen Ronaldo. Genauso ist es im Trainergeschäft auch. Es gibt einen Nagelsmann und nicht hundert Nagelsmänner.“ Der Wiener zieht es vor, dass jeder Trainer für sich „eine eigene Spielidee entwickelt und dazu steht.“ Für Canadi macht es keinen Sinn, seinen Spielern etwas aufzuzwingen „was sie dann vielleicht nicht umsetzen können“

https://www.skysportaustria.at/canadi-ueber-altach-rueckkehr-die-mannschaft-war-sehr-verunsichert/

Seine eigene Idee von Fußball zieht Damir Canadi nun auch in seiner zweiten Amtszeit beim SCR Altach durch. In den ersten Spielen war bereits erkennbar, dass der Coach großen Wert auf defensive Stabilität legt. Das Image als „Defensiv-Trainer“ lehnt er jedoch vehement ab. Es geht darum, „wie man das Ergebnis holen kann, um am Ende der Saison dort zu stehen, wo man sein möchte.“

Eines steht in jedem Fall fest, sein möchte der Altach-Trainer mit seiner Mannschaft auch nächstes Jahr in der Bundesliga. „Für die 2. Liga habe ich mich mit dem SCR Altach nicht allzu viel unterhalten“, so Canadi.

Die ganze Folge DAB | Der Audiobeweis mit Damir Canadi

 

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