Chris Chougaz: “Ich bin sehr optimistisch, dass es mit der Titelverteidigung klappt”

via Sky Sport Austria
  • Thomas Linzer: “Ich will Chougaz liebend gerne in Oberwart halten”
  • Enis Murati: “Oberwart ist zurzeit einfach eine bessere Mannschaft als wir”
  • Matthias Zollner: “Die beiden besten Mannschaften treffen sich im Finale”

Die Oberwart Gunners gewinnen mit 85:67 gegen die Swans Gmunden im zweiten Semifinale des Krypto Market Cup Final 4. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

…über das Spiel: „Wir haben dadurch gewonnen, dass wir die Energie auf das Spielfeld gebracht haben und einfach nie aufgegeben haben. Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die sehr gut eingestellt ist auf uns, aber es macht mich glücklich und stolz, dass ich so viele Spieler habe, die das Spiel lesen können.“
…über die jungen Österreicher im Team: „Es ist mein Ziel hier einen jungen österreichischen Kern aufzubauen und rundherum mit Legionären das Team aufzufüllen und dann gute Leistungen abzuliefern.“
…über das Finale: „Kapfenberg ist auch eine Mannschaft, die sehr gut eingestellt sein wird, einen sehr guten Kader hat. Aber ich bin sehr optimistisch, dass es mit der Titelverteidigung klappt, wenn wir wie heute die Leidenschaft auf das Spielfeld bringen können.“
…über das Spiel: „Es war natürlich schwierig gegen die Swans, sie haben vor allem im ersten und zweiten Viertel sehr viel Druck gemacht. Dann haben wir uns leicht absetzen können, aber die Swans haben es gut gemacht. Es war natürlich super vor diesen Fans zu spielen, sie haben uns immer wieder gepusht und ihren Spirit auf die Mannschaft übertragen.“
…über das Spiel: „Das Spiel war gut, wir haben einfach das gemacht, was wir uns vorgenommen haben.“
…über die Organisation des Cup Final 4: „Wir wollen zum einen eine Topveranstaltung organisieren und zum anderen, wenn es geht, den Titel holen. Wir haben tolle Fans, die wir verwöhnen wollen und wir haben sehr loyale Sponsorenpartner, die uns immer wieder bei solchen Veranstaltungen unterstützen. Da gibt es natürlich einen Qualitätsanspruch, da wollen wir uns jedes Mal ein bisschen mehr bemühen und ich hoffe, dass uns das heuer wieder gelungen ist.“
…über die Zukunft von Trainer Chougaz: „Es ist kein Geheimnis, dass ich ihn liebend gerne in Oberwart halten will, aber wir haben noch nicht über die Zukunft gesprochen.“
…über das Spiel: „Es gibt zwei Sachen, die ausschlaggebend waren: wir haben zu oft den Ball verloren, dadurch ist Oberwart ins Laufen gekommen und das zweite ist eine Freiwurfstatistik von 35:10 für Oberwart. So ist es schwer zu gewinnen.“
…über die Bilanz gegen Oberwart: „Es ist schwierig, wenn du 35:10 Freiwürfe hast, du kriegst selbst keine Pfiffe, dann ist es sehr schwierig gegen so eine aggressive Mannschaft zu bestehen.“
…über die verpasste Chance auf den Pokalsieg: „Jeder, der im Cup Final Four ist, möchte natürlich gewinnen, aber jeder weiß auch, dass es ein Do or Die Game ist. Es ist schade, aber wir haben auch das härteste Los gezogen mit Oberwart, hier ist es einfach schwierig zu gewinnen.“
…über das Spiel: „Wir haben als Team nicht aufgegeben bis zum Schluss, wir haben alles gegeben, was wir hatten. Wenn man am Ende des Spiels das Gefühl hat alles gegeben zu haben und trotzdem verliert, dann kann man nicht mehr verlangen.“
…über die Leistungen gegen Oberwart: „Oberwart ist zurzeit einfach eine bessere Mannschaft als wir. Wir müssen unsere Schwächephasen kürzer halten. Wir fallen schnell in ein Loch und Oberwart nutzt das eiskalt aus. Wir haben dann Schwierigkeiten von diesen Schwächephasen wieder zurückzukommen, vor allem ist es umso schwieriger, wenn sie zuhause spielen.“
…über eine mögliche Serie gegen Oberwart: „Dann hat man ein bisschen mehr Zeit sich speziell auf sie vorzubereiten, aber so weit schauen wir noch gar nicht, wir müssen erst mal schauen, dass wir so weit kommen gegen sie zu spielen. Dieses Spiel müssen wir so schnell wie möglich abhaken und weitermachen in der Saison.“
(Sky Experte):
…über das Finale Oberwart-Kapfenberg: „Nach dem heutigen Tag muss man ganz klar sagen, dass sich die beiden besten Mannschaften im Finale treffen. Kapfenberg hat eine ganze Menge Chancen, sie sind im Hotel untergebracht, haben perfekte Regenerationsmöglichkeiten und sie können mehr oder weniger befreit aufspielen. Alle haben gesagt, dass Oberwart Favorit ist, jetzt haben sie deutlich gewonnen gegen die zweitplatzierte Mannschaft, das hat die Favoritenrolle noch bestärkt. Insofern ist das eine ganz gute Ausgangsposition für Kapfenberg. Ich freue mich schon, es ist angerichtet.“
…über den Vergleich zwischen Oberwart und Gmunden: „Oberwart hat eine eigene Identität, als eine der wenigen Mannschaft in dieser Liga. Jeder weiß, dass Oberwart für aggressive Defense steht, für schnelles Spiel, für kreative Außenspieler. Bei Gmunden fehlt mir diese Identität ein bisschen, sie passen sich zu sehr dem Gegner an. Dazu kommt, dass Oberwart zumindest drei der fünf besten Spieler der Liga in ihren Reihen hat und das macht sie unglaublich stark: Cumberbatch, Jackson und McNealy. Sie sind offensiv wie defensiv sehr vielseitig, sie können alle drei Verantwortung übernehmen.“
…über die Freiwurfdiskrepanz: „Natürlich wurden mehr Fouls auf Gmundner Seite gepfiffen, aber es waren auch eindeutig mehr Fouls. Man darf nicht vergessen, dass die Mannschaft, die aggressiver ist, weniger Fouls begeht. Dadurch reagiert der Gegner und durch Reaktion entstehen Fouls. Deswegen ist eine aggressivere Mannschaft, die das das ganze Jahr trainiert, immer im Vorteil und wird automatisch weniger Fouls begehen. Es waren sicherlich ein paar Pfiffe dabei über die man streiten kann, wie immer, aber im Großen und Ganzen haben die Schiedsrichter auf dieses Spiel keinen Einfluss gehabt.“
…über die Österreicher bei Oberwart: „Für mich, da meine ich jetzt nicht Oberwart speziell, sondern generell die Liga, haben die Österreicher einen qualitativ zu geringen Spielanteil, Entscheidungen treffen, entscheidende Würfe zu nehmen. Das muss man unbedingt ändern, um auf lange Sicht den österreichischen Basketball nach vorne zu bringen.“
…über Player of the Game Traylor: „Für mich war er heute bärenstark. Er hat die Gmundner Insidespieler mehr oder weniger alleine aufgerieben, er hat auch unglaubliche Intensität in die Verteidigung gebracht. Dazu kommt, dass er am meisten Fouls gezogen hat und heute hat er es sich absolut verdient der Player of the Game zu sein.“