Christopher Cvetko beim Sky Podcast DAB | Der Audiobeweis zum aktuellen Lauf seiner Klagenfurter: „In der Mannschaft ist eine gewisse Gier entstanden“
- Cvetko weiter: „Das ist definitiv eine Stärke die dazugekommen ist, im Vergleich zum letzten Jahr“
- Cvetko über Trainer Peter Pacult: „Trainer Pacult war für uns ein absoluter Glücksgriff“
- Cvetko über die Sommertransfers: „Da muss man ein Lob an die Vereinsführung aussprechen“
- Cvetko zu den Zielen in Klagenfurt: „Haben das Ziel, eine feste Nummer in der Bundesliga zu werden“
- Cvetko angesprochen auf die spärliche Fanunterstützung: „Da sitzt der Stachel noch ziemlich tief. Das Vertrauen in den Verein muss erst wieder wachsen“
- Sky Experte Alfred Tatar zur heurigen Klagenfurter-Mannschaft: „Die haben ihrer Hausaufgaben gemacht“
Zu Gast im Sky Sport Austria Podcast DAB | Der Audiobeweis waren Christopher Cvetko, Austria Klagenfurt und Sky Experte Alfred Tatar.
DAB | Der Audiobeweis Folge #163 mit Christopher Cvetko
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Christopher Cvetko (SK Austria Klagenfurt):
…zum 2:1-Heimerfolg gegen Austria Lustenau: „War definitiv nicht eines unserer besten Spiele und weit nicht eines unserer schönsten Spiele, aber am Ende zählen nur die drei Punkt und da sind wir überglücklich, dass wir das geschafft haben. Auch, weil wir heuer von außen hin zum ersten Mal in die Favoritenrolle gedrängt worden sind.“
…angesprochen auf den aktuellen Lauf der Klagenfurter, mit drei Siegen in Serie: „Hat viele Gründe, aber ein Grund ist sicher der, dass so eine Gier in der Mannschaft entstanden ist. Wir wollen unbedingt in jedem Spiel das Maximum herausholen und das ist definitiv eine Stärke die dazugekommen ist, im Vergleich zum letzten Jahr.“
…zu den Transfers im Sommer: „Erstaunlich, wie gut und schnell sich die Neuzugänge integriert haben. Da muss man auch ein Lob an die Vereinsführung aussprechen, weil die Zugänge sind nicht nur fußballerisch eine Verstärkung, sondern auch charakterlich. Die passen alle super hinein und ich glaube, das sieht man auch am Platz.“
…über seine jetzige Rolle, nach dem Abgang von Turgay Gemicibasi: „Turgay war definitiv ein sehr wichtiger Spieler. Die Rolle mit der Verantwortung, denke ich, habe ich schon letztes Jahr übernommen und auch im Aufstiegsjahr, aber das ist bei uns nicht auf eine Person beschränkt, sondern da sind mehrere, die diese Verantwortung übernehmen wollen und auch müssen. Wird vom Trainer auch gefordert. Aber natürlich versuche ich auch, die Verantwortung zu übernehmen.“
…weiter zum Thema Verantwortung: „Glaube aber auch, dass diese Verteilung ein weiterer Grund ist, warum es bei uns funktioniert. Auch, weil nicht alles auf einen Spieler zugeschnitten ist und mehrere das Können haben, Verantwortung zu übernehmen und das auch Woche für Woche tun.“
…über Trainer Peter Pacult: „Trainer Pacult war für uns ein absoluter Glücksgriff, dass er nach Klagenfurt gekommen ist. Wir sind damals im Winter in der zweiten Liga auf Tabellenplatz sechs gewesen, mit dem klaren Ziel, aufzusteigen. Er ist dann gekommen, vielen haben gesagt: ,Warum kommt jetzt Pacult, das passt gar nicht.´ Es war von Anfang an eine negative Stimmung gegen ihn da – zwar nicht in der Mannschaft, aber in der Öffentlichkeit, aber er hat absolut das Gegenteil bewiesen.“
…weiter zum Trainer: „Er hat nicht immer die modernsten Methoden bzw. was die meisten glauben, was der neueste Stand ist. Aber der neuste Stand meiner Meinung nach ist, erfolgreicher Fußball und wie man das Spiel am Wochenende bestreitet.“
…zu den Fans und deren Unterstützung im Stadion: „Was in den letzten zehn Jahren passiert ist – da sitzt der Stachel noch ziemlich tief. Das Vertrauen in den Verein muss erst wieder wachsen. Bin aber davon überzeugt, dass der Punkt Fanunterstützung in den nächsten Jahren wieder hinaufgehen wird.“
…weiter zu diesem Ziel: „Haben das Ziel, eine feste Nummer in der Bundesliga zu werden und dann hoffe ich, dass die Zuschauer wieder regelmäßig vermehrt zu uns kommen.“
…über eine mögliche Vertragsverlängerung: „Fühle mich hier pudelwohl. Mein Vertrag läuft nächstes Jahr im Sommer aus. Es hat schon Gespräche gegeben, werden diese im Winter konkretisieren und dann schauen wir, was rauskommt.“
…über einen möglichen Zukunftstransfer ins Ausland: „Wenn irgendwann die Chance bestehen sollte, dann ist es ganz normal, dass jeder Fußballer von so etwas träumt, aber ich weiß auch extrem zu schätzen, was in den letzten Jahren in Klagenfurt passiert ist.“
…angesprochen auf seine Zeit in England bei den Bolton Wanderers: „War wirklich eine extrem tolle Erfahrung, die ich da erleben durfte, mit 16 Jahren nach England zu gehen. Der Verein ist damals gerade aus der Premier League abgestiegen, aber die Trainingsbedingungen und die Trainer waren alle auf dem höchsten Niveau. Leider ist dann der Geldgeber verstorben und alle Verträge, die ausgelaufen sind, konnten nicht verlängert werden und dadurch habe ich, einer von vielen, den Verein verlassen müssen. Aber war wirklich eine richtig tolle Erfahrung.“
…zum kommenden Spiel gegen den LASK: „Wir haben einen sehr guten Lauf. Den wollen wir auch fortsetzen.“
Alfred Tatar (Sky Experte):
…auf die Frage, warum es nach den doch namhaften Abgängen im Sommer trotzdem so gut funktioniert: „Man hat anscheinend schon vor den Abgängen Spieler im Visier gehabt und diese dann auch geholt, die zum Stil von Trainer Pacult dazu passen. Ganz besonders herausragend in dieser Hinsicht ist Andy Irving. Ein extrem wichtiger Mann im Mittelfeld für die Klagenfurter. Die haben ihrer Hausaufgaben gemacht, hinsichtlich der Transfers.“
…weiter zu diesem Thema: „Und wenn man bei anderen Bundesligisten immer wieder hört, dass sich die Neuzugänge erst eingewöhnen müssen, ist das in Klagenfurt relativ schnell passiert. Betrifft nicht nur Irving, sondern auch alle anderen Zugänge. Auch hier muss man gratulieren. Ist sicherlich auch die Handschrift von Trainer Pacult und dem Sportchef.“
…über die heurige Spielweise der Klagenfurter: „In der Defensive ist immer eine Kompaktheit da und auch ein Spiel, dass für den Gegner immer sehr unangenehm zu knacken ist. Und das Offensivspiel ist für mich wunderbar, weil es völlig schnörkellos ist. Es ist ein Gemälde, das noch eine Konkretheit hat und ist keine abstrakte Sache. Das Spiel ist einfach auf die einzelnen Charaktere zugeschnitten. Gefällt mir sehr gut.“
…zum kommenden Spiel Klagenfurt gegen LASK: „Denke, dass das ein Spiel ist, wo der Ausgang völlig offen ist.“
