Head coach Pep Guardiola of Manchester City, right, talks to head coach Thomas Tuchel of Borussia Dortmund before the penalty shootout of the Shenzhen match of the 2016 International Champions Cup China in Shenzhen city, south China s Guangdong province, 28 July 2016. Pep Guardiola got his first taste of victory as Manchester City s manager Thursday (28 July 2016) night after beating Borussia Dortmund on penalties in a friendly, but expressed concern about the looming English Premier League season. Football today is tough, said Guardiola, whose side beat their German opposition in the southern Chinese city of Shenzhen. City won, and finally got the workout Guardiola had craved, thanks to a 6-5 penalty shootout win over Dortmund, after the game ended one apiece. City keeper Angus Gunn was the hero of penalties with three saves, including the one sealing their victory when he palmed away Mikel Merino s attempt. Manchester City beat Dortmund on penalties in Shenzhen PUBLICATIONxINxGERxONLY 20160728_65261

Head Coach Pep Guardiola of Manchester City Right Talks to Head Coach Thomas Tuchel of Borussia Dortmund Before The Penalty Shootout of The Shenzhen Match of The 2016 International Champions Cup China in Shenzhen City South China s Guangdong Province 28 July 2016 Pep Guardiola Got His First Button of Victory AS Manchester City s Manager Thursday 28 July 2016 Night After Beating Borussia Dortmund ON penalties in A Friendly But expressed concern about The looming English Premier League Season Football Today is Tough Said Guardiola Whose Side Beat their German Opposition in The Southern Chinese City of Shenzhen City Won and Finally Got The Workout Guardiola Had craved Thanks to A 6 5 Penalty Shootout Win Over Dortmund After The Game Ended One apiece City Keeper Angus Gunn what The Hero of penalties with Thr

CL-Final-Trainer Tuchel und Guardiola verbindet Freundschaft

via Sky Sport Austria

Die Freundschaft hat zwischen Salz- und Pfefferstreuern begonnen. Im Münchner Nobelrestaurant Schumann’s nutzten Thomas Tuchel und Pep Guardiola die Gewürzutensilien sowie Champagner- und Weingläser, um taktische Formationen nachzustellen. Stundenlang ging es nur um ein Thema. “Fußball, Fußball, Fußball. Wir haben uns nur über Fußball unterhalten. Das sind gute Erinnerungen”, sagte Guardiola über den Abend.

Sechs Jahre später erlebt diese “Bromance” ihren Höhepunkt, wenn die beiden Trainer am Samstag in Porto im Finale der Champions League (ab 19:30 Uhr live auf Sky Sport Austria 1 – mit dem Sky-X Traumpass die Partie live streamen) aufeinandertreffen . Tuchel verlor das Endspiel im vergangenen Jahr mit Paris Saint-Germain und versucht es nun mit Chelsea erneut. Für Guardiola und Manchester City ist der Henkelpott so etwas wie der Heilige Gral.

Seit dem Abend im Schumann’s hat sich aus Tuchels Sicht vieles geändert. Der 47-Jährige ist in der obersten Riege der europäischen Trainerzunft angekommen. Damals hatte er nur Mainz als Profistation in der Vita stehen und schöpfte zur Zeit des Treffens mit Guardiola gerade in einem Sabbatical neue Kraft. Mittlerweile sind die Stationen Dortmund, Paris und Chelsea sowie diverse Titel hinzugekommen.

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Und noch etwas ist in diesen Tagen anders. Tuchel lacht. Tuchel scherzt. Tuchel macht auf lässig. Nach Jahren der verbissenen Titeljagd und zehrender Grabenkämpfe mit Sportdirektor Leonardo bei PSG hat der Schwabe in London offenbar sein Glück gefunden. Zumindest hat man Tuchel in der Öffentlichkeit lange nicht so gelöst erlebt.

Die Sache mit Chelsea war offenbar von Anfang an ein Glücksfall. Zum einen kam es den über 130 Millionen Euro teuren Neueinkäufen Timo Werner und Kai Havertz gelegen, dass im Jänner ein Landsmann das Kommando an der Stamford Bridge übernahm. Zumindest Werner ist seitdem besser in Schuss.

Dazu gelang Tuchel auch noch ein traumhafter Start, bei dem er von den ersten 14 Spielen kein einziges verlor. “Wir spürten von der ersten Minute an eine Verbindung. Es fühlte sich ganz natürlich an”, schwärmte Mittelfeldspieler Mateo Kovacic.

In der Champions League warf Chelsea Atletico und Real Madrid raus, und obwohl man in der Schlussphase der Premier League etwas schwächelte, qualifizierte man sich erneut für die Königsklasse. Hinzu kommt, dass man ManCity innerhalb von drei Wochen gleich zweimal besiegte. Das hilft für den Samstagabend in Porto. “Wir haben die Lücke zu City in zwei Spielen geschlossen. Aber sie sind immer noch der Maßstab, und wir sind diejenigen, die sie herausfordern”, betonte Tuchel.

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Neben den gewonnenen Duellen mit City soll Tuchel auch die knappe Niederlage gegen Bayern München im Vorjahresfinale helfen. “Ich komme dort jetzt klüger an”, sagte der Coach. Erfahrung sei im Trainerbereich entscheidend, auch wenn das Gefühl in dieser Saison ein anderes sei. “Damals war es ja ein Turnier mit jeweils nur einem Spiel. Jetzt fühlt es sich so an, als hätten wir einen langen Weg hinter uns.”

Am Ende dieses Wegs trifft Tuchel nicht nur auf Kumpel Guardiola, sondern auch auf Ilkay Gündogan. Der DFB-Nationalspieler kickte in Dortmund noch unter Tuchel und erwartet im Drachenstadion von Porto einen taktischen Festtag. “Sie sind sich beide sehr, sehr ähnlich. Taktisch sind sie auf einem sehr hohen Niveau und können innerhalb eines Spiels auf alle Probleme reagieren. Ich erwarte ein Spiel auf einem sehr hohen Niveau.”

(APA)

Beitargsbild: Imago