HANGZHOU, CHINA - DECEMBER 16: Cameron van der Burgh of South Africa competes in the Men's 50m Breaststroke Final during the 14th FINA World Swimming Championships - Day 6 on December 16, 2018 in Hangzhou, China. (Photo by Fred Lee/Getty Images)

Coronavirus – Schwimm-Olympiasieger Van der Burgh schwer erkrankt

via Sky Sport Austria

Schwimm-Olympiasieger Cameron van der Burgh hat eindringlich davor gewarnt, das Coronavirus zu unterschätzen.

Und der 31-jährige Südafrikaner weiß, wovon er spricht, ist doch der Goldmedaillengewinner über 100 m Brust der Sommerspiele 2012 in London selbst an Covid-19 schwer erkrankt. Van der Burgh schrieb auf Twitter vom “mit Abstand schlimmsten Virus, mit dem ich bisher zu kämpfen hatte”.

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“Ich kämpfe nun schon 14 Tage lang mit Covid-19”, berichtete der zweifache Weltmeister über 50 Meter auf der Langbahn (2009 und 2013) am Sonntagabend. “Und das, obwohl ich ein gesunder Mensch mit starken Lungen (nie geraucht und dazu Profisportler), einem gesunden Lebensstil und jung bin.” Van der Burgh, der seine Karriere als Profisportler 2018 beendet hatte, zählt somit eigentlich zu der am wenigsten gefährdeten Bevölkerungsgruppe.

Krankheitsverlauf und Auswirkungen auf den Körper

“Obwohl die schwersten Symptome (extremes Fieber) abgeklungen sind, habe ich noch immer mit extremer Müdigkeit und einem hartnäckigen Husten, den ich einfach nicht loswerde, zu kämpfen. Nach jeder körperlichen Aktivität wie Gehen bin ich stundenlang erschöpft”, betonte Van der Burgh, der auch für eine Olympia-Verschiebung plädierte. Denn Athleten, die weiterhin für die vom 24. Juli bis 9. August angesetzten Sommerspiele in Tokio trainieren, seien einem “unnötigen Risiko” ausgesetzt.

Außerdem könnten Olympia-Sportler, die an Covid-19 erkranken, entscheidend benachteiligt werden. “Der Konditionsverlust war bei mir immens”, erklärte Van der Burgh. Würde also das Coronavirus nun einen Sportler in der entscheidenden Vorbereitungsphase auf die Sommerspiele genauso hart wie ihn treffen, dann würde das jetzt schon einen nicht mehr bis zum Olympia-Beginn aufholbaren Trainingsrückstand bedeuten. “Und je näher eine Infektion, beim Beginn der Spiele liegt, desto schlimmer sind die Folgen”, bekräftigte Van der Burgh.

(APA)

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