CR7 nicht spielberechtigt? Al-Nassr muss wohl erst Spieler abgeben

Der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo ist bei seinem neuen Klub Al-Nassr in Saudi-Arabien aus formalen Gründen noch nicht als Neuzugang registriert und deshalb vorerst nicht spielberechtigt.

Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Vereinskreisen.

Der 37-Jährige ist derzeit der neunte ausländische Spieler bei Al-Nassr, nur acht Profis sind in der Liga erlaubt. Spekuliert wird darüber, dass man sich in Kürze vom usbekischen Nationalspieler Jaloliddin Mascharipow trennen werde. Zum Kader gehört auch der aus der Bundesliga bekannte brasilianische Mittelfeldspieler Luiz Gustavo.

Debüt verschiebt sich

Ursprünglich sollte Ronaldo bereits am heutigen Donnerstag sein erstes Spiel für Al-Nassr absolvieren, neben den Problemen, die CR7 mit der Ausländerquote hat, wurde das Spiel gegen Al Ta’i aufgrund von starkem Regen und schwierigen Wetterbedinungen zudem auf Freitag verlegt. Das Debüt vom Portugiesen, dessen Vertrag bis 2025 in Saudi-Arabien mit geschätzten 500 Millionen Euro dotiert sein soll, wird somit noch warten. Bislang galt eine Sperre für zwei Spiele aus seiner Zeit bei Manchester United als Grund für die Verschiebung des ersten Auftritts von Ronaldo.

Der Europameister von 2016 hatte in der Premier League nach der Partie zwischen dem englischen Rekordmeister und dem FC Everton einem jugendlichen Fan dessen Handy aus der Hand geschlagen. Es gibt keine Information darüber, ob die Sanktion auch in Saudi-Arabien wirksam ist.

(SID)

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Beitragsbild: Imago