Cup-Aus wegen Rotation? Rapid-Trainer Klauß „würde es wieder so machen“

Cup-Aus wegen Rotation? Klauß „würde es wieder so machen“

Der SK Rapid ist überraschend im Achtelfinale des ÖFB-Cups gegen Zweitligist Stripfing ausgeschieden. Rapid-Trainer Robert Klauß musste sich nach dem Spiel Fragen bezüglich seiner Aufstellung gefallen lassen.

Im Vergleich zum Ligaspiel gegen den GAK am Wochenende veränderte Klauß seine Startelf auf zehn Positionen. Mit Niklas Hedl und Louis Schaub standen lediglich zwei nominelle Stammspieler in der grün-weißen Startelf.

„Im Endeffekt können wir nur so verlieren, wenn der Gegner aus zwei Situationen zwei Tore macht. Es ist ärgerlich und maximal bitter – einerseits, dass wir die Tore so auflegen, andererseits, dass wir das 2:0 vorher nicht machen“, haderte Klauß.

Vor dem 1:1 sah Youngster Jakob Schöller nicht gut aus und leitete mit einem Fehlpass das Gegentor ein. Auch beim 2:1 von Stripfing wirkte die Rapid-Abwehr unsortiert und bekam den Ball nicht geklärt.

Klauß: „Die Mannschaft hat es gut gemacht“

Auf die zahlreichen Wechsel in seiner Startelf wollte Klauß die Cup-Blamage nicht schieben. „Ich würde es, glaube ich, genauso wieder machen. Die Mannschaft, die heute auf dem Platz stand, hat es gut gemacht und war auch kurz davor, das Spiel zu gewinnen.“

Schöller nahm Klauß nach dessen Fehler in Schutz. Er sei geknickt, hätte aber bis zu seinem Lapsus „ein super Spiel gemacht“, sagte Klauß über den 18-jährigen Innenverteidiger, der sein erstes Pflichtspiel für die Rapid-Profis bestritten hatte. „Im Endeffekt sind wir ein Verein, der dazu steht, jungen Spielern eine Chance zu geben und ihnen auch Fehler zuzugestehen.“

„Der Fokus liegt ab morgen wieder auf der Liga. Der Cup ist natürlich die einfachste Möglichkeit, einen Titel zu gewinnen. Wir wollten wieder ins Finale es tut sehr weh, das ist maximal bitter“, sagte Klauß. Damit müssen die Hütteldorfer weiter auf den ersten Cuptitel seit 1995 warten.

Cup-Sensation! Rapid scheitert an Stripfing

Bild: GEPA