Dachte Straßburg liege in Deutschland: Ex-Sturm-Spieler Emegha suspendiert

Wie die französische „L’Équipe“ berichtet, hat der RC Straßburg seinen Kapitän Emmanuel Emegha für das Ligaspiel am Samstag in Toulouse suspendiert. Der Verein begründete den Schritt mit „Nicht-Einhaltung der Werte und Regeln des Klubs“.

In den vergangenen Wochen war der 22-jährige ehemalige Angreifer von Sturm Graz mehrfach durch medienwirksame Aussagen aufgefallen. Unter anderem scherzte er nach seinem Doppelpack beim 2:0 gegen Lille, der erste Erfolg gegen ein großes Team sei nur möglich gewesen, weil er bei den schweren Spielen in Monaco, Paris, Lyon und Rennes gefehlt habe.

Außerdem gab Emegha in einem Interview mit dem niederländischen Medium „Algemeen Dagblad“ zu, dass er bei seinem Wechsel von Sturm Graz im Sommer 2023 zunächst dachte, Straßburg liege in Deutschland – eine Äußerung, die intern auf besonders schlechte Resonanz stieß.

Die Klubführung entschied sich nach einer Unterredung dafür, den zweifachen niederländischen Teamspieler für seine Aussagen zu bestrafen. Emegha war zuletzt beim Spiel gegen Brest (1:2, 30. November) eingewechselt worden und soll am 11. Dezember in Aberdeen in der Conference League (live auf Sky Sport Austria – streame mit Sky X!) wieder spielen.

Emegha, der mit Sturm 2022/23 österreichischer Cup-Sieger wurde, wechselt im kommenden Sommer fix zum FC Chelsea in die Premier League. Der Transfer wurde bereits im September bekanntgegeben.

Emegha trifft in der Conference League gegen Crystal Palace (27.11.)

(APA) / Artikelbild: Imago