Dämpfer für den FC Augsburg

via Sky Bundesliga HD

Der FC Augsburg hat auf seinem Weg Richtung Champions League einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen.

(sid) – Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl kam zuhause gegen Eintracht Frankfurt trotz einer 2:0-Führung nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus und verpasste dadurch den Sprung auf den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga.

Für die Eintracht war es trotz des sechsten Spiels in Serie ohne Sieg zumindest ein weiterer Achtungserfolg nach dem 1:1 unter der Woche gegen Wolfsburg.

Der FCA, der zum ersten Mal in dieser Saison überhaupt Remis spielte, ging durch Abwehrchef Ragnar Klavan in der siebten Minute in Führung. Raul Bobadilla erhöhte für den überlegenen FCA auf 2:0 (37.), ehe Stefan Aigner in der Nachspielzeit der ersten Hälfte aus dem Nichts der Anschlusstreffer gelang (45.+2).

Torjäger Alex Meier erzielte vor 27.122 Zuschauern in der 70. Minute mit seinem 14. Saisontreffer sogar noch den Ausgleich. Dieser war in einer temporeichen und intensiven Partie angesichts der vielen klaren Augsburger Möglichkeiten in der ersten Hälfte etwas schmeichelhaft, auch wenn das Team von Thomas Schaaf nach der Pause viel besser ins Spiel kam.

FCA weiter Vierter

Der FCA, der nach wie vor in Understatement macht und von Europa nichts wissen will, liegt dennoch als Vierter nun schon acht Punkte vor Rang sieben. Auf den Relegationsplatz 16 sind es sogar 15 Zähler (!).

Der FCA erwischte einen Start nach Maß. Gleich die erste Gelegenheit nutzten die Gastgeber eiskalt aus. Nach einem Freistoß bekam die Eintracht den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Klavan erzielte mit einem Kullerball die frühe Führung und sein erstes Saisontor.

In der Folge bestimmten die Augsburger mit ihrem schnörkellosen Spiel das Geschehen. Einer dieser dynamisch vorgetragenen Angriffe hätte in der 14. Minute zum 2:0 führen müssen, doch der Ex-Frankfurter Halil Altintop war zu eigensinnig. Danach rettete Kevin Trapp in seinem 100. Bundesligaspiel zweimal in Klassemanier gegen den durchgebrochenen Tobias Werner, ehe erneut Altintop vertändelte. Dafür war auf Bobadilla Verlass, der im vierten Spiel hintereinander traf.

Die bis dahin harmlose Eintracht konnte froh sein, nicht schon deutlicher zurückzuliegen. Das 1:2, als Aigner aus kurzer Distanz abstaubte, stellte den Spielverlauf dann komplett auf den Kopf.

Die Eintracht kam nun aber mutiger aus der Kabine und hätte durch Marco Russ (48.) schon fast den Ausgleich erzielt. Trainer Thomas Schaaf stellte anschließend auf zwei Stürmer um, erhöhte das Risiko – und wurde durch Meier belohnt. Haris Seferovic hatte danach sogar den Sieg auf dem Fuß. Bei den Augsburgern ging dagegen nach dem Wechsel nicht mehr allzu viel zusammen.