„Das hat dort nichts verloren“: Tatar kritisiert Mane nach Schlag gegen Sane
Nach einem Schlag ins Gesicht von Teamkollege Leroy Sane ist Sadio Mane vom Klub für eine Partie suspendiert worden. Sky-Experte Alfred Tatar hat den Bayern-Star kritisiert und vermutet hinter Manes Aktion tieferliegende Gründe.
„Bei Liverpool ist ihm alles aufgegangen. Jetzt kommt er zu einem neuen Verein und da läuft es überhaupt nicht nach seinen Wünschen. Die Unzufriedenheit geht soweit, dass man handgreilich wird und das hat überhaupt nichts dort verloren. Ich verstehe Bayern München, aber es muss etwas ganz tief in Mane liegen, dass er derartig unzufrieden ist“, sagte Tatar.
Bereits Uneinigkeit auf dem Platz
Auslöser für das Handgemenge zwischen Mane und Sane war eine Szene in der 83. Minute bei der herben 0:3-Pleite gegen Manchester City. Sane haderte mit seinem Teamkollegen, weil er sich nicht als Anspielstation angeboten hat, sondern eher auf einen Steilpass lauerte. Die Diskussion zwischen den beiden Superstars entfachte daraufhin bereits auf dem Platz.
Nach dem Schlusspfiff kam es dann zum Eklat. In der Bayern-Kabine schlug Mane dem deutschen Nationalspieler ins Gesicht. Der 31-Jährige verpasste Sane eine blutige Lippe. Beide Stars mussten von Teamkollegen getrennt werden.
Mane war vor der Saison für 32 Millionen Euro vom FC Liverpool zum FC Bayern gewechselt. Die hohen Erwartungen hat Afrikas Fußballer des Jahres bislang aber nicht erfüllen können. Senegals Kapitän war allerdings auch nach einer Operation am Wadenbeinköpfchen lange ausgefallen. Wegen der Verletzung hatte Mane auch die WM in Katar verpasst.
Highlights: Manchester City – FC Bayern 3:0
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Bild: Imago