„Nicht korrekt, wie oft Salzburg profitiert“: Scharfe VAR-Kritik von Ilzer nach aberkanntem Siegestor

Nach dem 1:1 gegen Altach hat Sturm-Trainer Christian Ilzer den VAR für sein Einschreiten beim vermeintlichen Siegestor der Grazer durch Ajeti scharf kritisiert.

„Altach hat sich den Punkt verdient, obwohl ich schon sagen muss: Das 2:1 – wenn man das wegpfeift, wenn sich bei so einem Tor der VAR einmischt, das stimmt aber einiges nicht. Da sind wir im Kinderfußball, das ist nie und nimmer ein Foul“, wetterte Ilzer nach Spielende im Sky-Interview gegen das Schiedsrichterteam.

„Der Schiedsrichter kommt nach dem Spiel auch nicht zum Interview. Das zeigt schon, dass er weiß, was er hier gemacht hat. Diese Entscheidung vom Schiedsrichter ist sehr, sehr bitter“, so Ilzer weiter.

„Nicht korrekt wie oft Salzburg profitiert“

Anschließend liefß Ilzer seinem Ärger weiter freien Lauf und beschwerte sich über die zahlreichen Male, in denen Salzburg bislang vom VAR profitierte.

„Wenn man über die Saison schaut, wie oft Salzburg von einer Schiedsrichterentscheidung profitiert, wie oft wir nicht profitieren konnten, dann ist es gegen so einen übermächtigen Gegner unmöglich, dranzubleiben. Das ist nicht korrekt, wie oft Salzburg profitiert. Da erinnere ich nur an gestern, und uns werden wieder zwei Punkte weggenommen“, so Ilzer.

„Da wird es sehr schwierig und wir haben im Dezember wieder einen Meister. Mir ist es jetzt dann wirklich egal. Es reicht nicht, wenn man Ligagrößen nur auf dem Platz attackiert. Man muss auch außerhalb einmal klare Statements setzen. Wir sind benachteiligt worden, genauso wie der WAC, wie Austria Klagenfurt. Irgendwann ist es auch einmal genug“, schloss Ilzer seine Wutrede mit deutlichen Worten ab.

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