„Das ist peinlich“: Kriechmayr hadert nach Enttäuschung bei erster Wengen-Abfahrt

Für Österreichs besten Abfahrer Vincent Kriechmayr verlief die erste von zwei Lauberhorn-Abfahrten nicht nach Wunsch. Auf der verkürzten Abfahrt am Donnerstag fuhr der Abfahrtsweltmeister von 2021 nach einer durchwachsenen Fahrt nur auf Rang 13.

Kriechmayr konnte sich seinen großen Rückstand nicht erklären und haderte mit sich. „Das Kernen-S bin ich bescheiden gefahren. Da hat es mich im Training schon einmal fast in die Bande gelassen“, sagte ein frustrierter Kriechmayr. „Heute bin ich es einfach zu vorsichtig gefahren. Der Rest muss auch wirklich bescheiden gewesen sein. Das ist peinlich“, sagte der Oberösterreicher im „ORF“.

Etwas zufriedener zeigte sich Otmar Striedinger, der als Achter bester Österreicher war. „Ich habe heute wirklich alles gegeben, es sind mir leider zwei kleine, blöde Fehler passiert. Grundsätzlich bin ich mit meiner Leistung zufrieden“, sagte Striedinger.

Babinsky: „Vinc kommt auch wieder“

Stefan Babinsky will das schwache Abschneiden der ÖSV-Athleten nicht überbwerten. „Natürlich war es für Österreich ein nicht so erfolgreicher Tag. Ich habe versucht, das gute Gefühl aus den Trainings mitzunehmen und umzusetzen, und das ist mir, denke ich, nicht so schlecht gelungen“, berichtete Babinsky. Erstmals in der Geschichte des alpinen Ski-Weltcups gingen die ersten vier Saison-Abfahrten ohne österreichischen Podestplatz zu Ende. „Ich bin überzeugt, dass die Burschen wieder kommen. Vinc hat das Rennen zweimal gewonnen, der kommt auch wieder.“

Am Freitag ist ein Super-G angesetzt, ehe am Samstag (beide 12.30 Uhr) die klassische Lauberhornabfahrt vom Originalstart über die Bühne geht. Am Sonntag (10.15 und 13.15 Uhr) findet noch der Slalom statt.

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(Red./APA)/Bild: GEPA