SOCCER - UEFA EL, WAC vs CSKA KLAGENFURT,AUSTRIA,22.OCT.20 - SOCCER - UEFA Europa League, group stage, Wolfsberger AC vs CSKA Moskva. Image shows Michael Liendl WAC. PUBLICATIONxINxGERxHUNxONLY GEPAxpictures/xDanielxGoetzhaber

“Das sind Weltklassespieler, auf diesem Niveau sind wir nicht”: Die Stimmen zur WAC-Niederlage

via Sky Sport Austria

Der Wolfsberger AC muss sich im ‘Spiel des Jahres’ gegen Tottenham dann doch deutlich geschlagen geben. Im Sechzehntelfinale verlieren die Kärntner in Budapest mit 1:4 gegen die Spurs.

Nach der Partie zeigen sich Trainer Ferdinand Feldhofer und Michael Liendl enttäuscht aber dennoch phasenweise zufrieden über die eigene Leistung.

Ferdinand Feldhofer (WAC-Trainer): “Wir sind ganz gut ins Spiel gekommen. Das 0:1 hat uns leider ein bisschen die Moral genommen und uns geschwächt. Wir waren im Eins-gegen-Eins nicht nur in der letzten Kette, sondern insgesamt nicht konsequent und hart genug. Sie hatten nicht so viele Chancen, aber waren sehr effizient. Wir haben nach der Pause umgestellt, sind besser in die Zweikämpfe gekommen. Aber wir haben gegen ein absolutes Weltklasseteam gespielt, das uns keineswegs unterschätzt hat und uns dauernd unter Druck gesetzt hat.”

Wolfsberg im EL-Hinspiel gegen Tottenham chancenlos

Michael Liendl (WAC-Kapitän): “Wir waren in der ersten Hälfte phasenweise ein bisschen zu mutlos sowohl mit als auch gegen den Ball. Ich glaube nicht, dass Tottenham so viele Hochkaräter gehabt hat, aber die haben sie eiskalt gemacht. In der zweiten Hälfte war es vom Engagement her in Ordnung, wir haben alles versucht. Wir haben zweimal die Stange getroffen, das ist der kleine – oder der große – Unterschied. Das sind einfach Weltklassespieler, auf diesem Niveau sind wir nicht. Das Ergebnis ist vielleicht ein bisschen zu hoch. Am Ende (nach seinem Tor, Anm.) war es ein kleiner Funken Hoffnung, wenn wir das 2:3 machen, sieht es ein bisschen anders aus, so wird es natürlich brutal schwer.”

Jose Mourinho (Tottenham-Trainer): Es ist ein sehr wichtiges Ergebnis. Wir waren in der ersten Hälfte viel besser als sie, das 3:0 spiegelt unsere Überlegenheit wider. In der zweiten Hälfte hat Ferdinand (Feldhofer, Anm.) das System umgestellt. Das hat ihnen mehr defensive Stabilität gegeben, und sie haben durch das Tor Selbstvertrauen gewonnen. Die zweite Hälfte war schwieriger für uns. Dennoch haben wir einige gute Chancen gehabt und ein viertes Tor geschossen. Ich möchte nicht sagen, dass wir fix weiter sind. Aber es bräuchte eine katastrophale Vorstellung von uns, um 0:4 oder 1:5 zu verlieren, die ich mir nicht vorstellen kann. Es ist gut, wieder das positive Gefühl eines Sieges zu haben.”

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(APA)

Beitragsbild: GEPA