„Das war gar nichts“: Die Stimmen zum Sturm-Debakel
Sturm Graz ist im Playoff-Hinspiel der Champions League gegen Bodö/Glimt mit 0:5 unter die Räder gekommen. Nach der Klatsche in Norwegen machte sich bei den Protagonisten große Ernüchtertung breit. Die Stimmen zum Spiel.
Jürgen Säumel (Sturm-Trainer/via Canal+): „Es gibt nichts schönzureden. Wir haben verdient in dieser Höhe verloren. Bodø hat uns klar die Grenzen aufgezeigt. Bodø war sehr effizient, wir haben es aber auch schlecht verteidigt. Die Duellqualität war nicht so, wie wir es uns erwünscht hätten. Wir werden das analysieren und dann wird uns aber auch nichts von unserem Weg abbringen. Ich weiß, dass in der Mannschaft ein völlig anderes Gesicht steckt und das auch wieder zeigen wird.“
Emir Karic (Sturm-Verteidiger): „Sehr ernüchternd und gar nicht nach unserem Geschmack. Wir waren nicht so schlecht im Spiel und müssen eigentlich auch Tore machen. Die haben halt aus ihren drei Chancen drei Tore gemacht. Wir haben uns vorgenommen, die zweite Halbzeit zu gewinnen. Aber das war gar nichts. Wir haben das Fußballspielen komplett aufgehört, und wenn wir ehrlich sind, sind wir mit dem 0:5 noch gut bedient. Bodø/Glimt hat unser Pressing immer ausgespielt. Wir waren allgemein in den Duellen viel zu leicht. Das war viel zu wenig. Wir gehen ins Rückspiel, um es zu gewinnen. Was rauskommt, steht in den Sternen.“
Jon Gorenc Stankovic (Sturm-Kapitän): „Wir haben zu billige Tore bekommen. Die haben fast jeden zweiten Ball gewonnen und sind gegen unsere letzte Linie gelaufen. Wir müssen uns hinten verbessern, das war richtig schlecht verteidigt. Wir müssen dieses Spiel verarbeiten und über die Fehler reden. Es wird richtig schwer, dieses Spiel zu vergessen, aber wir müssen trotzdem weitergehen.“
CL-Ligaphase in weiter Ferne: Sturm geht bei Bodö/Glimt unter
(APA)/Bild: GEPA