„Das war Taktik“ – So bekam Sturm die Höjlund-Millionen

Sturm Graz hat am Samstag das größte Geschäft der Clubgeschichte erfolgreich abgewickelt. Am Samstag wechselte Stürmer-Talent Rasmus Höjlund für kolportierte 17 Millionen Euro zum italienischen Serie-A-Klub Atalanta Bergamo.

Die Ablöse für den 19-Jährigen könnte sich durch Boni noch auf 20 Mio. Euro erhöhen. Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport beim SK Sturm, sprach im Sky-Interview über die Abwicklung des Höjlund-Transfers und über einen möglichen Nachfolger.

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„Natürlich haben wir eine Liste, was wir abarbeiten. Da sind sicher spannende Kandidaten oben. Es ist aber ein Wettlauf gegen die Zeit. Am Mittwoch schließt das Transferfenster. […] Wir werden am Transfermarkt höchstwahrscheinlich noch zuschlagen und da wahrscheinlich nicht am österreichischen Markt“, sagte Schicker über die Nachfolge von Höjlund.

Der Höjlund-Wechsel bringt Sturm in neue Transfer-Sphären. „Das ist schon außergewöhnlich. Das freut uns natütlich, dass uns das aus wirtschaftlicher Sicht gelungen ist, aus sportlicher Sicht tut es uns natürlich weh“, so Schicker.

Lange bezeichnete man Höjlund als unverkäuflich. Schicker: „Natürlich war das auch eine Taktik. Das war ganz wichtig, dass wir ihn lange als unverkäuflich erklärt haben. Dann ist es sehr schnell gegangen. Das Risiko diesen Transfer nicht zu machen, wäre dann viel zu groß gewesen.“

https://www.skysportaustria.at/teuerster-nicht-salzburger-die-rekordtransfers-aus-der-bundesliga/