Davor Lamesic: “Wir gehen erhobenen Hauptes zurück nach Wels”

via Sky Sport Austria
  • Chris McNealy: “Das war heute eine richtige Teamleistung”
  • Mike Coffin: “Wir haben heute nicht unser Spiel gespielt”
  • Matthias Zollner: “Oberwart muss sich noch steigern, wenn sie die Meisterschaft gewinnen wollen”

Die Oberwart Gunners gewinnen mit 89:83 gegen den WBC Wels. Alle Stimmen zu Spiel 2 der Semifinalserie bei Sky Sport Austria HD.

…über das Spiel: „Heute war der große Unterschied, dass wir als Team zusammengehalten haben. Wir haben den Ausfall von Jamari Traylor super kompensiert und die Zone dichtgemacht, auch am Rebound haben wir ganz gut gearbeitet. Das waren die großen Faktoren heute Abend.“
…über seine Verletzung: „Es ist eine unglaublich schwierige Zeit, es ist das grausamste Gefühl zuschauen zu müssen, ich würde der Mannschaft so gern helfen. Ich arbeite hart an meinem Comeback, ich will unbedingt im nächsten Spiel wieder dabei sein. Ich bin glücklich, dass es nur eine Prellung ist, es hätte auch eine Bänderverletzung sein können.“
…über das Spiel: „Es war wichtig, dass wir gemeinsam gekämpft haben und den Ausfall von Jamari Traylor kompensiert haben. Aber jetzt müssen wir von Spiel zu Spiel denken und eine Partie in Wels stehlen, damit wir die Serie gewinnen können.“
…über das Spiel: „Das war heute eine richtige Teamleistung, das haben wir aber auch gebraucht ohne Traylor. Es ist nie leicht so einen Spieler zu ersetzen, aber es ist super einen Spieler wie Cumberbatch zu haben, er kann viel Last in wichtigen Phasen übernehmen.“
…über die Serie: „Das Momentum ist jetzt vielleicht wieder ein bisschen bei uns, aber wir müssen voll fokussiert sein und in Wels auch so eine gute Leistung abliefern wie heute.“
…über das Spiel: „Wir haben nichts verloren, wir haben ein Spiel hier gewonnen und das war unser Ziel. Wir haben heute nicht unser Spiel gespielt, wir haben Oberwart in einen schnellen Rhythmus kommen lassen und das war zu schnell für uns heute.“
…über die Leistung von McNealy und Cumberbatch: „Man muss clever spielen gegen sie, sie sind sehr gut auf dem Weg zum Korb. Wir haben ein paar dumme Fehler in der Defensive gemacht und das bringt sie dann in einen Lauf, dann treffen sie auch von außen. Wir haben viele Fehler in der Defensive gemacht heute.“
…über den verpassten Sieg: „Wir hatten sicher eine Chance zu gewinnen, aber wir können nicht den Kopf hängen lassen. Wir spielen am Donnerstag wieder, zuhause mit unserem Publikum und hoffentlich schaut es dann anders aus.“
…über das Spiel: „Wir waren heute in der Defense nicht konsequent genug. Im ersten Semifinalspiel sind wir sehr gut gestanden und haben McNealy und Cumberbatch keine 30 Punkte machen lassen. Heute lag es an der Defensive.“
…über die Serie: „Wir können sehr zufrieden sein, dass wir ein Spiel hier geholt haben. Wir gehen erhobenen Hauptes zurück nach Wels und schauen, dass wir den Sack dort zumachen.“
(Sky Experte):
…über das Spiel: „Zwei Punkte waren ausschlaggebend: zum einen haben die Oberwarter geschafft das Spiel unter dem Korb von Wels zu minimieren, trotz des Ausfalls von Traylor. Und zum zweiten haben McNealy und Cumberbatch in der zweiten Halbzeit richtig losgelegt und gegen die Athletik und Kreativität hatte Wels kein Mittel.“
…über Wels: „Sie müssen sich vorwerfen, dass sie nicht konsequent versucht haben den Ball in Zielposition nach innen zu bringen. Das haben sie zu wenig versucht.“
…über Oberwart: „Wenn sie mit Intensität spielen, dann sind sie für mich nach wie vor die talentiertere Mannschaft. Aber sie müssen eben schauen, dass sie das Tempo hochhalten und am Rebound und unter dem Korb gut dagegenhalten. Mir fehlt aber schon ein bisschen die Aggressivität, die wir im Herbst gesehen haben, und ich frage mich, wie das sein kann. Jetzt ist Playoff-Zeit, die wichtigste Zeit des Jahres, und die absolute Aggressivität ist nicht mehr so da. Da müssen sie sich noch steigern, speziell wenn sie die Meisterschaft gewinnen wollen.“
…über Player of the Game McNealy: „Er war der entscheidende Spieler für Oberwart, als es nicht so gut für sie lief. In der kritischen Phase hat er immer den Ball gefordert und seine Kreativität eingesetzt hat um die Mannschaft so ein bisschen aus der Lethargie, in der sie zeitweise war, herauszureißen. Das war für mich das Entscheidende.“