PYEONGCHANG,SOUTH KOREA,22.FEB.18 - OLYMPICS, NORDIC SKIING, NORDIC COMBINED, SKI JUMPING - Olympic Winter Games PyeongChang 2018, large hill, team event. Image shows the rejoicing of Wilhelm Denifl (AUT).  Photo: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Denifl und Co. führen im Teambewerb der Kombinierer

via Sky Sport Austria

Österreichs Nordische Kombinierer liegen nach dem Sprung von der Großschanze im Teambewerb der Olympischen Spiele in Alpensia in Führung. Mario Seidl, Bernhard Gruber, Lukas Klapfer und Wilhelm Denifl booten auf der Schanze eine starke Mannschaftsleistung im letzten Olympia-Bewerb. Der Vorsprung auf die Verfolger ist aber hauchdünn.

Vor dem 4×5-km-Langlauf (11.20 Uhr) führt das ÖSV-Quartett nur sechs Sekunden vor Topfavorit Deutschland und 19 vor Japan. Auch Norwegen (+27) und Frankreich (1:09) sind im Kampf um die Medaillen noch im Rennen.

„Oldie but Goldi“ Willi Denifl strahlte nach seinem 138,5-m-Flug. „Wir haben heute echt eine sehr gute Leistung gebracht, es hat echt Spaß gemacht. Ich habe den anderen zugeschaut und immer mehr gelacht. Jeder hat den besten Sprung ausgepackt, das war wirklich eine coole Mannschaftsleistung“, konstatierte der 37-jährige Tiroler gegenüber der APA – Austria Presse Agentur.

Und was sagt er dazu, dass er der Weiteste im Feld war? „Ganz gut für einen alten Mann“, sagte Denifl lachend. „Es war echt ein geiler Sprung. Es war wie im Einzel schon mein bester Sprung, den ich da jetzt wieder abgeliefert habe.“ Für die Loipe erwartet er einen heißen Kampf: „Ein bisserl realistisch muss man bleiben, aber wir sind gut, wir werden fighten und laufen bis zum Umfallen, weil morgen ist eh frei.“

Klapfer erwartet zumindest einen Vierkampf. „Das ist sicher. Dass die Norweger jetzt hinter die Japaner gerutscht sind, war nicht optimal. So wird es sich wahrscheinlich zusammenschieben, aber nichtsdestotrotz, wir haben einen Vorsprung zum Rauslaufen. Müssen nicht in der ersten Runde das ganze Pulver verschießen.“ Der Steirer freut sich über die Steigerung des Teams bei Olympia: „Wir haben uns wie in Sotschi besser verkauft, als es im Vorfeld ausgeschaut hat.“

Der Teambewerb habe eigene Gesetze. Zur Konkurrenz in der Loipe: „Norwegen und Deutschland sind läuferisch top. Wir haben auch schon gezeigt, dass wir als underdog im Laufen auch mit ihnen mithalten können.“

Beitragsbild: GEPA