„Der GAK war absolut bundesligatauglich“ – die Stimmen zum Grazer Derby
Mit viel Mühe hat der SK Sturm das prestigeträchtige Grazer Derby im ÖFB-Cup gewonnen. Der Bundesliga-Spitzenreiter zog mit einem 3:2 (1:2) gegen den Zweitligisten GAK ins Viertelfinale ein. Bryan Teixeira (84.) erzielte in einer hitzigen und turbulenten Partie den entscheidenden Treffer.
„Es hat jeder im Stadion gesehen, dass wir uns richtig gut verkauft haben. Wir wollten begeistern, das war das Ziel“, erklärte Gernot Messner nach dem Spiel im ORF-Interview. Der GAK-Trainer trauerte vergebenen „Sitzern“ zu Beginn der zweiten Hälfte nach. „Wenn wir da eins machen, wird es schwer für Sturm uns noch zu schlagen. Weil wir heute auch im Konter richtig giftig waren.“
Sturm-Coach Christian Ilzer lobte einen leidenschaftlichen Auftritt des Gegners. „Der GAK war absolut bundesliga tauglich heute. Sehr starker Auftritt, sie haben uns alles abverlangt. Sie waren dem 3:1 sehr nahe. [..] Ich bin froh, dass dieses Ding nach 90 Minuten vorbei war.“
Manprit Sarkaria war nach dem Derbysieg geflasht: „Super Atmosphäre, super Stimmung, laute Fans, viele Tore, viele Chancen – ein super Derby. [..] In der zweiten Halbzeit sind wir anders rausgekommen, mit einer anderen Motivation, um das Match zu gewinnen. Zweite Halbzeit hat nur uns gehört, dementsprechend ist der Sieg auch verdient.
Gregory Wüthrich meinte: „Das war eine Achterbahnfahrt der Gefühle für uns, aber es war ein geiles Spiel. Wir haben gezeigt, dass wir den Sturm-Geist verkörpern. Ich bin überglücklich, dass wir als Derbysieger aus dem Spielrausgehen.“
Perchtold: „Wir waren heute sehr knapp dran“
GAK-Kapitän Marco Perchtold trauerte den vergebenen Möglichkeiten nach Wiederanpfiff nach. „Wir haben die drei 1000%igen Chancen nicht gemacht. Wenn du diese Chancen nicht nutzt, wirst du am Ende bestraft. Sturm ist einfach eine Spitzenmannschaft. Wir hatten Riesensitzer, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden. [..] Wir waren heute sehr knapp dran. Natürlich sind wir jetzt enttäuscht. In diesem Spiel wäre mit Sicherheit mehr drinnen gewesen.“
(APA, Red.) / Bild: GEPA
