Der LASK am Weg zurück in die Bundesliga

via Sky Sport Austria

Nach dem 2:0-Erfolg über SC Austria Lustenau in der 26. Runde der Sky Go Ersten Liga dürfte dem LASK der Aufstieg in die tipico Bundesliga wohl nicht mehr zu nehmen sein. Die Linzer haben weiter 15 Punkte Vorsprung auf den nichtaufstiegsberechtigten Zweiten FC Liefering – 19 Punkte auf den Tabellendritten Austria Lustenau. Die Oberösterreicher bauten ihre ungeschlagene Serie auf mittlerweile 15 Pflichtspiele aus, zu Hause sind die Linzer in der Liga saisonübergreifend auch 15 Partien ohne Niederlage.

Im Sky-Interview spricht LASK-Trainer Oliver Glasner u.a. über das Spiel gegen Lustenau und die Planung für die nächste Saison. Beim Thema “Aufstieg” hält sich der 42-Jährige noch zurück und konzentriert sich auf die kommenden Partien.

Glasner: “Es ist eine unglaubliche Leistung, die die Mannschaft Woche für Woche abliefert.“


Manuel Kerhe war mit seinen beiden Toren der Matchwinner für die Linzer – es war sein zweiter Doppelpack für den LASK. Laut seiner Aussage hat sich der 29-jährige Mittelfeldspieler in den letzten Wochen in einer Krise befunden. Nun ist er froh, dass er das Tief mit seinen Treffern überwunden hat.

Kehre: “Von den Fans her sind wir schon länger bundesligatauglich.”

Im Jahr 2011 musste der LASK in die Erste Liga absteigen, die darauffolgenden Jahre kamen einer Achterbahnfahrt gleich. Nach dem Bundesligaabstieg bekamen die Linzer die Lizenz nach einigen finanziellen Schwierigkeiten im Nachsitzen. Unter Trainer Walter Schachner wurde der Wiederaufstieg verpasst, finanzielle Probleme sorgten für die Nichterteilung der Lizenz für die Spielzeit 2012/13.  Es folgte der bittere Gang in die Regionalliga. Karl Daxbacher, der den LASK 2007 zum Bundesligaaufstieg geführt hatte, übernahm wieder das Ruder beim sinkenden Verein. Am Ende gewann er mit dem Klub den Meistertitel, in der Relegation scheiterte man aber am FC Liefering.

In der zweiten Spielzeit in der Regionalliga blieb der LASK auf Meisterkurs, die Erteilung der Lizenz schien aber nicht möglich: die Spieler mussten zeitweise auf ihre Gehälter warten. Auf einer außenordentlichen Vollversammlung kam es an Heiligababend 2013 zu einem Führungswechsel. Dieser beflügelte die Akteure und letztendlich schaffte man es über die Relegation gegen Parndorf in die Erste Liga.

Die Athletiker wurden 2014/15 zwar Winterkönig, am Ende ging aber die Luft aus. Daxbacher wurde trotz eines geringen Rückstandes von vier Punkten auf den Aufstiegskonkurrenten Mattersburg entlassen. Der Fall abwärts ging bis zum Ende der Spielzeit weiter. Eine Saison später nahm er LASK wieder den Kampf um die Bundesliga auf: Oliver Glasner wurde als Trainer für die Mission verpflichtet, der Kader erneuert. Lange spielten die Linzer um den Aufstieg mit, am Ende machte der SKN St. Pölten das Rennen.

Mit dem ansehnlichen Punktepolster wird es heuer also endlich mit dem Aufstieg klappen – nach der langen Leidenszeit ein Happy End für den LASK.