Der Weg von Rapid und Sturm ins ÖFB-Cup-Finale

Der Weg von Rapid und Sturm ins Cup-Finale

Am Nationalfeiertag kommt es zur Neuauflage des ÖFB-Cup-Finals aus der vergangenen Saison: Sturm Graz trifft auf den SK Rapid. Der Weg beider Mannschaften bis zum Endspiel in Klagenfurt im Überblick.

Runde 1

Für Titelverteidiger Sturm Graz begann die Cup-Reise in dieser Saison in Klagenfurt und wird dort auch enden. In der ersten Runde setzten sich die Grazer gegen Landesligist SAK Klagenfurt ohne Probleme mit 7:2 durch. Neuzugang Szymon Wlodarczyk glänzte mit einem Triplepack. Die weiteren Treffer erzielten Kiteishvili, Gorenc Stankovic, Horvat und Jantscher. Kurios: Aufgrund eines schweren Gewitters musste die Partie zwischenzeitlich für rund eine Stunde unterbrochen werden.

Ebenfalls mit sieben Treffern in die ÖFB-Cup-Saison startete der SK Rapid mit einem 7:0-Sieg gegen den Wiener Regionalligisten Donaufeld. Nach der frühen Führung von Guido Burgstaller legte Marco Grüll mit einem Doppelpack nach. Mayulu, Strunz, Kerschbaum und Seidl schraubten das Ergebnis ab der 80. Minute noch in die Höhe.

Runde 2

Etwas mehr Mühe als in der ersten Runde, aber letztendlich doch souverän setzte sich Sturm in der zweiten Runde gegen Regionalligist Leobendorf durch. 3:0 hieß es am Ende der Partie für die Grazer, für die Böving, Prass mit einem sehenswerten Freistoßtor und Affengruber per Kopf die Tore erzielten. „Das Wichtigste haben wir geschafft, wir sind weitergekommen. Wir haben uns am Anfang schwergetan und sind dann immer besser in die Partie gekommen“, meinte Affengruber nach dem Spiel.

Deutlich mehr Mühe hatten in der zweiten Runde die Hütteldorfer: Gegen Regionalligist Union Gurten stand es nach 90 Minuten 2:2, sodass es in die Verlängerung ging. Dort machte sich der Klassenunterschied dann bemerkbar, Grüll per Elfmeter und Mayulu per Doppelpack sorgten für einen am Ende deutlichen 5:2-Sieg nach Verlängerung. Kurios: Die Partie wurde zwischendurch vom Ausfall des Flutlichts verzögert. „Es war nicht leicht für uns, weil der Gegner sehr motiviert war und ein richtig gutes Spiel abgeliefert hat“, sagte Matthias Seidl nach der Partie.

Achtelfinale

In der Runde der letzten 16 Mannschaften kam es zum Grazer Derby zwischen dem GAK und Sturm. Nach der frühen Führung von Wüthrich drehten Cheukoua und Oberleitner die Partie noch vor der Pause zugunsten des Zweitligisten. Nach dem Seitenwechsel unterlief GAK-Verteidiger Oberleitner ein Eigentor zum 2:2, Sturm-Angreifer Teixeira sorgte in einem emotionalen Spiel erst in der 84. Minute für die Erlösung.

Deutlich weniger Mühe hatte im Achtelfinale der SK Rapid mit Zweitligist SKU Amstetten. Beim 5:1-Sieg stellten Grüll und Kühn die Weichen schon in Hälfte eins auf Sieg. Nochmal Grüll per Elfmeter, Kerschbaum und Mayulu sorgten für am Ende klare Verhältnisse.

Viertelfinale

Mit Austria Wien wartete die nächste knifflige Aufgabe auf die Grazer – die Veilchen hatten schließlich kurz zuvor in der Liga mit 1:0 in Graz gewonnen. Doch dank des frühen Treffers von Tomi Horvat und dem Tor von Neuzugang Mika Biereth bei seinem Pflichtspiel-Debüt setzte sich der SK Sturm mit 2:0 durch. „Wir haben zu guten Zeitpunkten die Tore gemacht“, sagte Alexander Prass nach dem Spiel.

Auf den SK Rapid wartete im Viertelfinale ein Heimspiel gegen Zweitligist SKN St.Pölten, das die Grün-Weißen trotz Startschwierigkeiten am Ende mit 3:1 für sich entscheiden konnten. Den frühen Rückstand nach einem Nutz-Elfmeter glich Grüll noch vor der Pause ebenfalls per Strafstoß aus. Ein Eigentor von Ramsebner in der 77. Minute brachte schließlich die Wende, Seidl sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand.

Halbfinale

Im Duell um den Einzug ins Finale lieferten sich Sturm Graz und Red Bull Salzburg einen echten Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Grazer. Mit 4:3 gewann die Ilzer-Elf in Salzburg! „Man of the Match“ für Sturm war Tomi Horvat mit einem Treffer und zwei Assists. „Hier vier Tore zu schießen, muss uns einmal einer nachmachen“, sagte Trainer Christian Ilzer nach der Begegnung.

Für Rapid stand im Cup-Halbfinale eine Reise nach Leoben an. Gegen den Zweitligisten hatten die Hütteldorfer bei schwierigen Platzverhältnissen letztendlich wenig Mühe und zogen mit einem 3:0-Erfolg ins Endspiel ein. Ein Eigentor von Leobens Halili sorgte für die Rapid-Führung, Winterneuzugang Lang legte noch vor der Pause das 2:0 nach. In der Nachspielzeit erzielte Mayulu den Treffer zum Endstand.


Werbung

Bilder: GEPA