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Kimmich schießt Bayern ins Halbfinale

via Sky Sport Austria

Keine Eskalation auf den Rängen, wenig Zauber auf dem Rasen: Bayern München ist durch einen in jeder Hinsicht unspektakulären Arbeitssieg zum elften Mal in Folge ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen und tanzt weiter auf allen Hochzeiten.

Der Titelverteidiger und Bundesliga-Tabellenführer setzte sich im Viertelfinale bei Schalke 04 mit 1:0 (1:0) durch und hat den 20. Pokaltriumph vor Augen.

Nationalspieler Joshua Kimmich (40.) erzielte vor 62.271 Zuschauern in Gelsenkirchen den Siegtreffer für die Mannschaft von Hansi Flick, die in der Vorschlussrunde (21./22. April) um das Ticket für das Finale in Berlin am 23. Mai spielt.

Video: Matchwinner Kimmich im Post-Match-Interview

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Schubert ersetzt Nübel im Tor

Im Schalker Tor musste erwartungsgemäß der künftige Bayern-Profi Alexander Nübel nach seinen jüngsten Patzern für Markus Schubert Platz machen. Der Wechsel brachte der Mannschaft von David Wagner, die in der Bundesliga auf Rang sechs abgerutscht ist, zumindest etwas Sicherheit.

Auf dem Rasen nahm Wagner fünf Wechsel gegenüber dem 0:3 in der Liga beim 1. FC Köln vor, neben Nübel mussten unter anderen Amine Harit und Benito Raman ihre Plätze räumen. In der defensiven Schalker 5-3-2-Grundordnung erhielt der 19 Jahre alte Verteidiger Timo Becker eine Chance von Beginn an.

Schöpf trotz Pokal-Pleite optimistisch: “Schritt nach vorne”

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Bei den Bayern gab diesmal nicht Youngster Joshua Zirkzee den Vertreter des verletzten Torjägers Robert Lewandowski, anstelle des jungen Niederländers sollte der insgesamt glücklose 2014er-Weltmeister Thomas Müller Löcher in die Abwehr der zuletzt viermal sieglosen Schalker reißen.

Schalke vergibt gute Chancen

Chancen ließ aber zunächst allein der Rekordpokalsieger aus München zu. In der 5. Minute verfehlte Alessandro Schöpf das Tor des gewohnt gellend ausgepfiffenen Rückkehrers Manuel Neuer knapp. Sieben Minuten darauf stand dem Schalker Mittelstürmer Guido Burgstaller nur die Torlatte im Weg, in der 20. Minute wurde dem Österreicher ein Treffer wegen Abseitsstellung aberkannt.

Burgstaller: “Waren ein bisschen glücklos”

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Auf der Gegenseite parierte Schubert, der Ende Januar beim 0:5 in der Liga in München zweimal heftig gepatzt hatte, den ersten Bayern-Torschuss durch Weltmeister Benjamin Pavard. Der Druck des Favoriten nahm weiter zu, nach einer verunglückten Kopfballabwehr des Schalker Abwehrchefs Jean-Clair Todibo musste Schubert alles aufbieten. Geschlagen war der 21-Jährige aber dann nach 40 Minuten bei Kimmichs Volley vom Strafraumrand.

Nach der Pause behielt Bayern über weite Strecken die Spielkontrolle, beging allerdings auch leichtfertige Fehler. So lief Rabbi Matondo in der 65. Minute allen davon bediente den gerade eingewechselten Raman – doch der Belgier scheiterte kläglich an Neuer.

Video: Flick im Post-Match-Interview

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(SID)

Artikelbild: Getty