Die besten Sprüche der Winterspiele 2026
Während in Mailand/Cortina die Olympischen Winterspiele 2026 über die Bühne gingen, sorgten Österreichs Athletinnen und Athleten mit einigen Aussagen für Schmunzler und für Zitate, die wohl einen fixen Platz in der rot‑weiß‑roten Sportgeschichte bekommen. Hier sind die besten Sprüche der 25. Winterspiele:
„Du kommst hierher und kriegst ein Zeug geschenkt dafür, dass du mit zwei Holzbrettl’n den Berg runterfährst. Was willst du mehr?“ Vincent Kriechmayr bei der Einkleidung.
„Mehr als eine Ausnahmeerscheinung wie Ester Ledecka können wir nicht bieten. Snoop Dog werden wir nicht in den Weltcup bringen.“ Snowboarder Alexander Payer.
„Recht viele haut es nicht so auf die Papp’n und dann fahren sie noch.“ Daniel Hemetsberger erklärt, warum er nach seinem Kapitalsturz auch ohne Medaille international als Gesprächspartner gefragt war.
„Am meisten Spaß macht es schon, wenn man schneller ist als die Deutschen.“ Lisa Schulte vor den Rodel-Bewerben.
„Ich kann das jetzt nicht erzählen, weil noch bin ich aktiv. Ich könnte einmal ein Buch darüber schreiben.“ Benjamin Karl über sein Erfolgsrezept.
„Das Herz tut mehr weh als der Körper.“ Freeskier Julius Forer nach seinem Out in der Slopestyle-Qualifikation.
„Eine Entwicklung ist da. Vor vier Jahren war ich Achter, jetzt Siebenter – noch 24 Jahre, dann stehe ich ganz oben.“ Galgenhumor von Matej Svancer nach dem Slopestyle-Bewerb.
„Jetzt im Moment möchte ich mich einfach hinhocken und schlafen gehen.“ Rodlerin Lara Kipp nach dem Gewinn von Doppelsitzer-Bronze.
„Es ist, wie wenn Tausend Ketten wegspringen würden.“ Johannes Lamparter über das Gefühl nach dem Gewinn seiner ersten Olympia-Medaille.
„Da fühle ich mich wohl, da kann ich das ausleben und in der Rennwoche den Sammy, den Adrenalinjunkie, rauslassen.“ Samuel Maier beschreibt seine Verwandlung im Eiskanal.
„Dass ich jetzt das Ding um den Hals hängen habe, kann ich noch weniger glauben als vor vier Jahren, unfassbar.“ Alessandro Hämmerle nach der Wiederholung seines Olympiasiegs.
„Silber ist das neue Gold.“ Rodler Wolfgang Kindl nach seinem insgesamt schon vierten zweiten Platz bei Spielen.
„Danke, das war es für mich. Das war die große Olympiabühne.“ Cornelia Hütter nach Bronze im Super-G, ihre erste Medaille in ihrem letzten Olympia-Rennen.
„Mir ist lieber, es ist ein Teamkollege vorne, den ich mag, als irgendeine Pfeif’n.“ Der über 10 km unmittelbar hinter Landsmann Benjamin Moser klassierte Mika Vermeulen.
„Er hat Gene, die wir alle gerne hätten. Er hat ein Mindset, das wir alle gerne hätten. Er lebt einen Lifestyle, den wir alle nicht gerne leben würden. Er hat das beste Material. Da gibt es nicht ein Attribut, das Kläbo ausmacht. Er ist in jeder Hinsicht besser als wir.“ Mika Vermeulen über Langlauf-Star Johannes Hösflot Kläbo.
„Ich würde ganz frech sagen, eine Medaille trau‘ ich uns schon zu.“ Anna Gandler vor der Biathlon-Staffel.
„Ich sage einmal, eine kleine Katastrophe.“ Lisa Hauser nach Rang 15 in der Biathlon-Staffel.
„Ich hätte viel mehr Nackentraining machen sollen. Die ist ganz schön schwer.“ Matej Svancer über das Gewicht seiner Bronzemedaille im Big Air.
„Das einzig Positive ist, dass ich diesen Kurs nie mehr fahren muss.“ Doppel-Olympiasiegerin Anna Gasser nach Platz zehn im Slopestyle.
„Es ist so, wie wenn dich dein Chef aus deinem Job raushaut und du weißt nicht, warum.“ Johannes Lamparter über die mögliche Streichung der Nordischen Kombination aus dem Olympia-Programm.
„Eigentlich wäre ich gern gleich nach dem Schießstand irgendwo abgebogen.“ Biathletin Lisa Hauser hatte im Massenstart-Bewerb beim ersten Schießen drei Fehlschüsse.
„Das fühlt sich größer an als jede Medaille.“ Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock über ihre Nominierung als Schlussfeier-Fahnenträgerin.
(APA)
Beitragsbild: GEPA
