VIENNA,AUSTRIA,02.AUG.14 - SOCCER - tipico Bundesliga, FK Austria Wien vs SCR Altach. Image shows Daniel Luxbacher (Altach), Marco Meilinger (A.Wien) and Andreas Lienhart (Altach). Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

Baumgartner: „Die Dinge funktionieren noch nicht so, wie wir das wollen“

via Sky Sport Austria

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 (Trainer ):

…nach dem Spiel: „Die ersten 20 Minuten haben wir sehr druckvoll begonnen, Altach sehr gut verteidigt, die Mitte zugemacht, wir konnten nicht durchkombinieren und deshalb haben wir kein Tor geschossen. Die Mannschat hat versucht ein Tor zu schießen, aber zu viel in die Breite kombiniert, zu wenig in die Tiefe. Altach war im Konter stark, da haben sie für viel Gefahr gesorgt. Die Kontersituationen hat Altach gut gespielt, Gott sei Dank haben wir da kein Tor bekommen. Die Mannschaft merkt, dass das Publikum unzufrieden ist, man hört den einen oder anderen Pfiff.“

…über die kommenden Tage: „Wir müssen da weiterarbeiten, wo wir angefangen haben. Es fehlt die letzte Konsequenz vor dem Tor, wir kombinieren zu viel anstatt den direkten Zug zum Tor zu suchen. Vereinzelt sieht man schon, dass wir gut Fußball spielen könne. Wir müssen uns weiterhin alles hart erarbeiten.“

…über den Willen der Mannschaft: „Charakter haben wir schon heute gezeigt, bis zur 95. Minute versucht ein Tor zu schießen. Die Dinge funktionieren noch nicht so, wie wir das wollen.“

 

 (Trainer ):

…nach dem Spiel. „Mit der 2. Halbzeit bin ich sehr zufrieden, mit der ersten Hälfte nicht, da war die Austria klar besser. In der 2. hätten wir das ein oder andere Tor machen können. Mut und Organisation haben nicht gepasst. Die Balance von Offensive und Defensive war nicht ok, in der 2. Hälfte war es besser. Überzahlsituationen müssen wir besser zu Ende spielen. Wir haben ein gutes Kollektiv, als Team sind wir sehr gefestigt, das hat man heute gesehen – wir müssen uns aber auch noch steigern, sind noch nicht am Zenit.“

 

 (Sky Experte):

…über die aktuelle Situation der Wiener Austria: „Man hat ganz klar gesehen, dass Altach vor allem in der 2. Hälfte aus einer gefestigten Defensive gut nach vorne agiert hat. Die Austria hat kaum Möglichkeiten vorgefunden diese Defensive zu knacken, Ideen aus dem Mittelfeld haben gefehlt. Die Mannschaft hat verkrampft gewirkt, je näher sie dem Tor gekommen ist. Sie versuchen bis 25 Meter vor dem gegnerischen Tor dynamisch zu spielen, dann fehlt aber die Idee. Es ist eine sehr schwierige Situation – nach 3 Spielen, 2 Punkte. Man muss zum Trainer stehen, in diesem Jahr schon der 3. Trainer. Die Öffentlichkeit vermittelt den Spielern ausreden – je mehr der Trainer in den Medien in der Kritik steht, desto schwerer wird es für ihn mit der Mannschaft zu arbeiten. Es muss auch um die Spieler gehen. Die Verbindung zwischen Trainer und Spielern darf nie abreißen – das muss auch von Vereinsspitze gefördert werden.

 

 (Sky Experte):

…über die Wiener Austria: „Sie treffen im Moment zu viele falsche Entscheidungen, die Verunsicherung ist da.“

…über Altach: „Es war die zweite gute Leistung nach dem Heimsieg gegen Sturm. Die Mannschaft ist gut organisiert und strukturiert. Altach ist ein anderer Aufsteiger als Grödig es war – es wird nicht munter nach vorne gespielt, sondern aus einer gesicherten Abwehr agiert. Altach wird für jeden Gegner in dieser Liga sehr unangenehm sein.