Die Ereignisse “überschlagen” sich im 1. Slalom-DG von Meribel

via APA

Meribel (APA) – Stefano Gross liegt nach dem ersten Durchgang des Herren-Slaloms beim alpinen Ski-Weltcup-Finale in Meribel in Führung. Der 28-jährige Italiener hat aber lediglich eine Hundertstelsekunde Vorsprung auf den Norweger Henrik Kristoffersen, am Vortag Sieger im Riesentorlauf. Gesamt-Weltcup-Gewinner Marcel Hirscher hatte als Halbzeitdritter auch nur acht Hundertstel Rückstand auf Gross.

Der Salzburger wahrte damit seine Chance auf den Gewinn der Slalom-Wertung, da der Deutsche Felix Neureuther nach einem schweren Schnitzer vorerst mit 1,74 Sekunden Rückstand nur auf dem 14. Platz rangierte. Der WM-Dritte war im Slalom mit 55 Punkten Vorsprung auf Hirscher in das abschließende Herren-Rennen gestartet, beim Saisonfinale erhalten jedoch nur die Top 15 Zähler.

“Marcel hat es jetzt in der Hand und ist nun der ganz große Favorit”, betonte Neureuther. “Ich werde aber sicher nicht aufgeben und alles im zweiten Durchgang probieren.” Hirscher freute sich, dass er “alles rausgeholt” hatte, sah sich aber nicht in der Favoritenrolle auf die kleine Kristallkugel. “Der Fehler von Felix war riesengroß, aber im zweiten Durchgang ist bei diesen Pistenverhältnisse noch so viel möglich. Ich muss aber so oder so voll fahren, denn auch wenn Felix keine Punkte macht, muss ich zumindest Dritter werden”, erklärte der 26-jährige ÖSV-Superstar.

 

Für die Szene des Tages – wenn nicht sogar des Jahres – sorgte der Franzose Julien Lizeroux mit seinem Salto aus dem Starthaus:

 

Der Überschlag von Lizeroux erinnert sehr an Franz Heinzer bei den Olympischen Spielen 1994 in Lillehammer: