Die härtesten 400 Meter deines Lebens – zurück in Bischofshofen

via Sky Sport Austria
  • Berglauf-Sprint für Profis und Hobbyläufer: 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bezwingen die Paul-Außerleitner-Schanze von unten nach oben
  • Am 27. August in Bischofshofen – der Eintritt für Zuschauer ist frei
  • Andreas Berger: „Die TeilnehmerInnen hassen und lieben es“
  • Aktuelle Infos unter www.redbull.at/400 sowie #redbull400 

Wien/Bischofshofen, 1. August 2016. Üblicherweise kennen Sportfans die Paul-Außerleitner-Schanze vom Dreikönigsspringen, dem traditionellen Abschluss der Vierschanzen-Tournee. Doch seit letztem Jahr ist die Naturschanze in Bischofshofen auch Austragungsort des Red Bull 400.

Rund 1.400 wagemutige Läufer aus 26 Nationen versuchen auch heuer am 27. August dabei, die 400 Meter vom Auslauf bis ganz hinauf zum Zitterbalken zu bewältigen – und das so schnell wie möglich.

Eine Herausforderung, die vor den Augen des Publikums, das den Event bei freiem Eintritt besuchen kann, spektakulärer nicht sein könnte. 400 Meter, teils mit bis zu unglaublichen 79 Prozent Steigung.

Red Bull 400, Bischofshofen_

1.400 TeilnehmerInnen in vier Disziplinen

Wie schon im letzten Jahr war auch 2016 der Andrang auf die begehrten Startplätze enorm. Schon kurz nach Anmeldestart waren alle 1.400 Plätze ausgebucht. Die Läuferinnen und Läufer treten in mehreren Disziplinen an: Full Distance (Damen und Herren), 4×100-Meter-Staffel (Herren) und Mixed-Staffel (zwei Damen, zwei Herren) sowie rund 60 Feuerwehren aus Österreich, Deutschland und Italien, die bei der Firefighter-Staffel gegeneinander antreten.

Jetzt schon fix: Heuer gibt es einen neuen Sieger

Der Mann, der diese 400 Meter über die volle Distanz in den vergangenen Jahren am besten und schnellsten bewältigte, ist Ahmet Arslan. Der 30-jährige Bergläufer aus Antalya ist seit einigen Jahren Seriensieger beim Red Bull 400: Seinem Vorjahressieg in Bischofshofen gingen mehrere Siege am bisherigen Veranstaltungsort am Kulm voraus. Erst vor wenigen Tagen gewann Arslan auf der Hochfirstschanze im deutschen Titisee-Neustadt in 3:40.1 Minuten. Arslan wird heuer in Bischofshofen nicht an den Start gehen – den Sieg machen sich somit andere Läufer untereinander aus.

Prominente Favoriten

Als Favoriten auf den Sieg 2016 über die volle Distanz gelten Langlauf-Olympiasieger Christian Hoffmann (AUT), Treppenläufer Tomas Celko (SVK) und Simon Novak (SLO), wie Celko mehrfacher Red-Bull-400-Teilnehmer. Die heißesten Anwärterinnen aufs Stockerl bei den Damen sind Langstreckenläuferin und fünffache Berglauf-Weltmeisterin Andrea Mayr (AUT), Vorjahressiegerin Lenka Svabikova (CZE), Veronika Windisch (AUT/Dritte 2015) sowie Marlies Penker (AUT/Fünfte 2015).

Andreas Berger: „Die TeilnehmerInnen hassen und lieben es“

„Die 400 Meter sind schon in der Leichtathletik die härteste Laufstrecke. Wir stellen diese 400 Meter einfach auf und laufen Skisprungschanzen hinauf. Das macht diese 400 Meter so besonders“, sagt Veranstalter und Red-Bull-400-Mastermind Andreas Berger, selbst ehemaliger Leichtathlet und bis heute ÖLV-Rekordhalter über 100 Meter. Berger: „Die TeilnehmerInnen hassen es, weil es so hart ist und sie lieben es, weil es so hart ist.“

Updates zum Red Bull 400 finden Sie 

Red Bull 400 findet zwischen Mai und September in mittlerweile acht Ländern auf den spektakulärsten Schanzen der Welt statt. Neben jener in Bischofshofen sind dies unter anderem Harrachov, Planica, Whistler Mountain und Kuopio.

Bild: Red Bull Content Pool