Klauß kritisiert Schiedsrichter Gishamer scharf: „Der komplette Wahnsinn“
Rapid-Trainer Robert Klauß ließ seinem Frust nach dem verlorenen ÖFB-Cup-Finale gegen Sturm Graz (1:2) im ORF-Interview freien Lauf. Besonders die Leistung von Schiedsrichter Sebastian Gishamer und der ausgebliebene Foulpfiff vor dem entscheidenden Sturm-Treffer stießen dem 39-jährigen Deutschen sauer auf.
„Es gibt neun Schiedsrichter, die auf Foul für uns entscheiden und einen, der gegen uns entscheidet. Den hatten wir heute wieder am Platz. Herzlichen Glückwunsch. Ein Cup-Finale so zu entscheiden, das ist der komplette Wahnsinn. Er zieht ihn komplett runter. Da brauchen wir uns nicht mehr über Leistungen zu unterhalten. Jede Entscheidung heute am Platz war furchtbar, das war die Krönung. Keine Lust mehr, wirklich“, sagte Klauß über die Szene unmittelbar vor dem Tor von Tomi Horvat zum 2:1.
Mika Biereth riss Leopold Querfeld um, der Rapid-Verteidiger kam dadurch nicht mehr an den Ball. Das Schiedsrichterteam bewertete die Szene jedoch als fairen Zweikampf.
Ilzer: „Sturm der verdiente Sieger“
Unterstützung bekamen die Unparteiischen nach dem Spiel von Christian Ilzer. „Das war ein intensiver Zweikampf, wie man ihn in diesem Spiel hundertfach gesehen hat“, sagte der Sturm-Trainer und erklärte weiter: „Sturm Graz war heute und über die gesamte Saison der verdiente Sieger.“
„Ist in Österreich nicht üblich“: Streit zwischen Ilzer und Klauß spitzt sich zu
Sky-Experte Didi Hamann: „Klauß hat da schon einen Punkt“
Artikelbild: GEPA
