Die Salzburg-Viertelstunde – Rapid-Rekord in Gefahr
Der FC Red Bull Salzburg kann in den letzten Runden der ADMIRAL Bundesliga 2021/22 nicht nur den Meistertitel fixieren, sondern auch noch einen Bundesliga-Rekord von Rapid brechen.
In der Saison 1985/86 erzielten die Grün-Weißen 31 Tore in der Schlussviertelstunde. Die „Bullen“ halten nach 27 Runden bereits bei 28 Treffern in den letzten 15 Minuten plus Nachspielzeit. Damit sind in dieser Spielzeit bisher rund 43 Prozent der Treffer der Salzburger im letzten Spielabschnitt gefallen.
Auch im jüngsten Spiel gegen die Wiener Austria entschied der Tabellenführer durch einen späten Treffer von Luka Sucic die Partie noch für sich.
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„Ich denk es ist die Qualität, die von der Bank kommt“, sagt Goldtorschütze Sucic nach dem 2:1-Sieg bei der Austria im Sky-Interview zu dieser Statistik.
Salzburg-Trainer Matthias Jaissle ist von den späten Treffern nicht überrascht: „Wir legen einfach die Beharrlichkeit an den Tag, bis zum Schluss drauf zu bleiben. Wir versuchen unseren Spielzügen und Mustern treu zu bleiben und oftmals ist der Gegner gegen Ende der Partie müde und die Räume wollen wir dann noch effektiver nutzen als zuvor.“
Zum Vergleich: Der Rekordhalter aus Hütteldorf konnte in dieser Saison erst zehn Mal in der „Rapid-Viertelstunde“ jubeln. Nur 23 Prozent der Treffer sind nach dem Einklatschen der Rapid-Fans gefallen.
Artikelbild: GEPA
