Die Sky-Frühjahrsvorschau: WSG Tirol
Nach der Winterpause startet die ADMIRAL Bundesliga (alle Spiele gibt es nur live auf Sky – mit dem SkyX-Traumpass kannst du bereits ab 15 Euro pro Monat live dabei sein) am Freitag endgültig wieder in die Frühjahrssaison. Vor dem Auftakt haben unsere Vereinsredakteure eine umfassende Frühjahrsvorschau zu ihrem jeweiligen Verein auf die Beine gestellt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos zur WSG Tirol, zusammengestellt von Sky-Reporterin Lisa Insam.
Transfers: Zu- und Abgänge
Abgänge:
Thanos Petsos (FC Riga), Leon Klassen (Spartak Moskau)
Zugänge:
Julius Ertlthaler (vereinslos, zuletzt TSV Hartberg), Tim Prica (Leihe Aalborg BK), Sandi Ogrinec (NK Bravo), Kofi Schulz (vereinslos, zuletzt SKN St. Pölten)
„Rising Stars“
Prica, Vrioni, Ogrinec
Vorbereitung:
Testspiele:
14.1.2022 – Austria Lustenau vs. WSG (1:1)
Tor: Skrbo
1.2.2022 – WSG Tirol vs. SV Wörgl (6:1)
Tore: Blume, 2x Vrioni, Awoudja, Sabitzer
5.2.2022 – FC Dornbirn vs. WSG (2:4)
Tore: Prica, Blume, Forst, Kerber
Malta Cup
18.1.2022 – WSG Tirol vs. Spartak Trnava (0:2)
21.1.2022 – WSG Tirol vs. Aalborg (2:2)
Tore: Wallner, Vrioni
24.1.2022 – WSG Tirol vs. Sigma Olmütz (0:3)
Torschützen Vorbereitung:
3x Vrioni
2x Blume
1x Skrbo, Wallner, Awoudja, Sabitzer, Prica, Forst, Kerber
Mögliche Startelf

Aktuelle Verletztenliste:
Kofi Schulz – hat sich im Trainingslager auf Malta einen Muskelfaserriss zugezogen – das Sturm-Spiel kommt noch zu früh, danach ist er Stand jetzt wieder einsatzbereit
Stefan Skrbo – Adduktorenprobleme – gegen Sturm ebenfalls noch nicht einsatzbereit
Mario Andric kämpft mit Post Covid, wird noch dauern
Tobias Anselm – befindet sich im Individualtraining, war auch in Malta mit dabei. Seine Fortschritte sind laut Silberberger sensationell, matchfit wird er aber frühestens im März sein.
Spielanlage
Die Wattener werden ihrer Linie vom Herbst treu bleiben. Die Spielidee soll gegen jeden Gegner durchgezogen werden. In Ballbesitz wird man weiterhin versuchen von hinten heraus zu spielen und über einen kontinuierlichen Spielaufbau den Ball in den gegnerischen Strafraum zu tragen. Ist im Herbst oft ganz gut gelungen, es gilt nur die einfachen Ballverluste durch teilweise übertriebenes Risiko abzustellen.
Gegen den Ball sollen durch hohes und aggressives Anlaufen der schnellen Offensivspieler mehr Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte erzielt werden sodass die bereits bekannten Stärken im Umschaltspiel noch besser zur Geltung kommen.
Finanzen bzw. Transfererlöse
In den vergangenen elf Monaten hat die WSG mit den Verkäufen von Yeboah, Celic, Klassen, Petsos und Gugganig (auch wenn überall ablösefrei steht – sie haben ein wenig Geld bekommen) mehr als drei Millionen Euro eingenommen. Eine Summe, die für die Tiroler – so Silberberger – „absolut mega“ ist und neue Möglichkeiten mit sich bringt – vor allem auch, weil z.B. für die vier Zugänge jetzt im Winter keine Ablöse bezahlt werden muss. Schultz und Ertlthaler waren vereinslos, Prica ist ausgeliehen und Ogrinec kommt ablösefrei. Das eingenommene Geld sofort wieder reinvestieren will man bei der WSG nicht, weil es – so Silberberger – „das Mannschaftsgefüge stört, wenn wir plötzlich jemanden um viel Geld holen“. Noch dazu ist es ja auch kein Nachteil nicht immer am Limit zu sein. Außerdem hat man – da ist sich die sportliche Führung einig – jetzt im Winter auch so absolut gute Spieler bekommen.
Prognose/Endplatzierung Vereinsredakteurin
Im Vergleich zum Herbst sieht Silberberger seinen Kader verbessert. Man habe zwar mit Petsos und Klassen zwei wichtige Spieler verloren, aber immerhin vier dazubekommen, die „alle sofort weiterhelfen können“. Vielleicht hat er damit auch Recht. Eines ist im Herbst nämlich deutlich geworden: Von der Bank kommt wenig bis gar nichts. Vor allem in der Offensive – Sabitzer und Vrioni waren gesetzt, Anselm verletzt. Nun hat man mit Prica und Ertlthaler auch andere Möglichkeiten. Ob Ogrinec, Petsos und Schultz Klassen 1:1 ersetzen kann, bleibt abzuwarten.
Immer wieder hat die WSG im Herbst auf gut Deutsch gesagt „in den Schlussminuten nachgelassen“. Das könnte jetzt anders ausschauen. Silberberger hofft jedenfalls sehr darauf, dass die WSG nicht jedes Mal „in der Schlussphase aus dem letzten Loch pfeift“.
Sehr wahrscheinlich wird es sich heuer nicht ausgehen mit den Top 6, aber wenn die Neuen sich gut integrieren und die beiden abgewanderten schnell ersetzen können, sollte der Klassenerhalt keine allzu große Challenge sein.
