Die Sky-Frühjahrsvorschau: Admira

via Sky Sport Austria

Am Sonntag trifft die Admira auswärts auf den SKN St.Pölten (ab 13:30 Uhr live auf Sky Sport Austria 1 HD – mit Sky X kannst du das Spiel live streamen – monatlich kündbar). Die Südstädter befindet sich aktuell auf dem neunen Tabellenrang, punktegleich mit dem SV Mattersburg. Unser Vereinsredakteur Werner Peutsch hat die Admira vor dem Ligastart genauer unter die Lupe genommen. 

Transfers:

Zugänge:

Markus Pink (Sturm Graz)

Mario Pavelic (HNK Rijeka – Leihe bis Sommer 2020)

Jung-min Kim (FC Liefering – Leihe bis Sommer 2021)

Abgänge: keine

Vorbereitung:

Die Rückkehr von Jonathan Scherzer nach Sehnenriss im Sprunggelenk, der in der Vorbereitung in den Testspielen einen sehr starken Eindruck hinterlassen hat, gilt für Trainer Klaus Schmidt als „heimlicher Neuzugang“. Bei Pechvogel Wilhelm Vorsager wurde nach Drüsenfieber im Herbst, nun ein Ödem in der Wirbelsäule diagnostiziert. Er musste die Vorbereitung bereits nach 1 ½ Wochen abbrechen.

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Spielanlage:

Im Abstiegskampf darf man sich bei den Spielen der Südstädter im Frühjahr keinen fußballerischen Leckerbissen erwarten. Es wird versucht, über eine kompakte Defensive mit einem sehr dichten Zentrum und schnellen Umschaltspiel bei Ballgewinn zum Erfolg zu kommen. Zudem wurde mit einem 4-3-1-2 eine neues Spielsystem einstudiert, das die Mannschaft noch flexibler machen soll. Ein 4-2-3-1 bzw. 4-1-4-1 oder im Notfall eine Fünferkette bleiben weiter im Programm.

Mögliche Startelf:

Ersatz: Starkl, Hoffer, Saracevic, Kadlec, Vorsager, Toth, Kim, Lukacevic, Bauer, Petlach, Thoelke, Menig, Maier, Haas

„Rising Stars“:

Marco Kadlec, Jung-min Kim

Saisonziel:

Auf jeden Fall der Klassenerhalt.

Budget: ca. 6,5 Mio Euro

Kadergröße: 32 Spieler

Durchschnittsalter Kader: 24 Jahre

Prognose Vereinsredakteur:

Auf die Südstädter wartet im Frühjahr, wie bereits in der vergangenen Saison, Abstiegskampf pur. Viel Zeit, um das “Werkl zum Rennen zu bringen”, bleibt dem Trainer jedenfalls nicht. Mit St. Pölten, WSG Tirol und dem SCR Altach gibt es bis zur Punkteiteilung gleich drei Duelle mit der direkten Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt. Will man sich für die Qualifikationsgruppe eine gute Ausgangsposition schaffen, sollte man diese Partien zumindest nicht verlieren.

Durch die Verpflichtungen von Pink und Pavelic hat man sich zudem mehr Erfahrung in den Kader geholt und mit Jung-min Kim eine sehr talentierten Jungbullen an Land gezogen. Speziell Pink weiß aus seiner Zeit bei Mattersburg, welche Tugenden im unteren Tabellendrittel gefragt sind.

Bleibt man von schweren Verletzungen verschont wird man auch in dieser Saison die Klasse halten. Die nötige Qualität ist jedenfalls vorhanden und mit Sinan Bakis hat man für den Notfall eine wichtige Lebensversicherung in der Hinterhand.

Das Restprogramm – Der Kampf um die Meistergruppe