Die Sky-Frühjahrsvorschau: SK Rapid Wien

Nach der Winterpause startet die ADMIRAL Bundesliga (alle Spiele gibt es nur live auf Sky – mit dem SkyX-Traumpass kannst du bereits ab 15 Euro pro Monat live dabei sein) am Freitag endgültig wieder in die Frühjahrssaison. Vor dem Auftakt haben unsere Vereinsredakteure eine umfassende Frühjahrsvorschau zu ihrem jeweiligen Verein auf die Beine gestellt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos zum SK Rapid Wien, zusammengestellt von Sky-Reporter Phillip Lautischer.

Transfers: Zu- und Abgänge

Ercan Kara (Orlando, MLS) und Max Ullmann (Venezia, Serie A) wurden ein halbes Jahr vor Vertragsende abgegeben, die Leihe von Thierno Ballo (zurück zu Chelsea) wurde beendet. Für Aufsehen sorgte die Rückholaktion von Yusuf Demir, der 18-Jährige hat überdies seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2024 verlängert.

Als Ersatz für Kara hat Rapid den 23-Jährigen Ferdy Druijf leihweise von AZ Alkmaar verpflichtet. Laut Feldhofer ist der frühere holländische U20-Teamspieler „voll im Saft, kommt sympathisch rüber und wird neue Facetten ins Rapid-Spiel miteinbringen. Und sein Vorname ist sowieso top!“ Barisic will keine Zahlen kommentieren, verweist aber die von holländischen Medien ins Spiel gebrachten 2,8 Millionen für eine fixe Verpflichtung ins Reich der Fabel. Die Schlagzeile jedenfalls konnte etwas: „AZ VERHUURT DRUIJF AAN RAPID, OPTIE TOT KOOP VAN 2,8 MILJOEN!“

Barisic: „Die Kaufoption muss in einem für Rapid realistischen Bereich angesiedelt sein, sonst brauchen wir eine solche gar nicht reinverhandeln. Wir haben den Spieler schon länger auf dem Radar, er brennt auf die Aufgabe, will seine Karriere wieder in Schwung bringen.“

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Saisonziel:

Rapid startet aufgrund des Cup-Ausscheidens gegen Hartberg mit einer Riesen-Enttäuschung ins Frühjahr. In der Bundesliga wäre alles andere als ein Einzug in die Meistergruppe ein Desaster für Grün-Weiß, Feldhofer sieht für Rapid eine gute Ausgangsposition in einem sehr engen Rennen. Im Europacup wartet mit Vitesse Arnheim zwar ein Gegner mit Qualität, mit zwei starken Leistungen wird ein Aufstieg ins Achtelfinale aber nicht als unmöglich erachtet.

Vorbereitung:

Feldhofer sprach von einer positiven Dynamik in der Vorbereitung und großem Zusammenhalt innerhalb des Teams. Für Rapid sollte es der Anspruch sein, jedes Spiel zu gewinnen in Österreich. Bei der Niederlage gegen Hartberg („ein Selbstfaller, ich dachte, wir sind weiter…“) hat sich gezeigt, dass die Winterabgänge von Kara und Ullmann nicht so einfach zu kompensieren sind, vor allem dann, wenn auch noch Stammspieler wie Fountas und Ljubicic kurzfristig ausfallen. So fehlten der Mannschaft zu viele Akteure, die den Unterschied ausmachen. Mentalitätsspieler, die auch physisch dagegenhalten, sind gefragt, dies ist mit Sicherheit auch ein Thema für den bevorstehenden Kaderumbruch im Sommer. Aktuell geht in Hütteldorf die Angst vor einem Corona-Cluster um, es gibt sowohl im Betreuerstab als auch im Profi-Kader Covid-19-Fälle.

„Rising Stars“:

Im letzten Jahr haben gleich mehrere Junge ihre Debüts bei den Profis gegeben, Spieler wie Auer und Moormann wollen sich nun auch langfristig bei den Profis etablieren. Ganz besonders liegt der Fokus natürlich auf Yusuf Demir, er hat noch Aufholbedarf im körperlichen Bereich, dennoch hoffen die Rapid-Fans auf eine baldige Leistungsexplosion des 18-Jährigen.

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Startelf + Ersatzleute:

Feldhofer: „Zu weit Vorausplanen hat wenig Sinn, aufgrund von Corona werden wir öfters kurzfristige Änderungen vornehmen müssen, wir sind auf mehrere Szenarien vorbereitet.

Weitere mögliche Aufstellung im 4-4-2: Gartler (Hedl); Stojkovic (Schick), Hofmann (Dibon), Moormann (Wimmer), Auer (Dijakovic); Aiwu (Grahovac), Ljubicic , Petrovic (Knasmüllner), Fountas (Demir); Grüll (Kitagawa), Druijf (Strunz).

Corona, Verletzte:

Aktuell gibt´s gleich mehrere Corona-Fälle im Kader und im Betreuerteam. Verletzt bzw. angeschlagen sind: Hofmann (Wade), Dijakovic (massiver Bluterguss), Greiml (Kreuzbandriss), Schuster (Knochenmarködem).

Spielanlage:

Feldhofer: „Unsere Philosophie ist es, aktiv zu sein, wir wollen uns vorwiegend in der gegnerischen Hälfte aufhalten und dort dominant auftreten. Was die Formation betrifft, so ist es ein Ziel, zukünftig schwerer ausrechenbar zu sein und mehrere Anordnungen zu beherrschen.“ Ein 442 mit Mittelfeldraute ist neu im grün-weißen Taktik-Repertoire.

Einschätzung/Prognose Vereinsredakteur:

Nach dem Cup-Ausscheiden ist eine positive Reaktion der Rapidler gefordert. Kommen die Grünen in die Top 6, dann ist nach der Punkteteilung noch ein Champions League-Quali-Platz möglich. Ansonsten droht stimmungstechnisch ein tristes Frühjahr.

Platzierungstipp Vereinsredakteur: Zwei bis drei.

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